Die digitale Zukunft der privaten Krankenversicherung

Der Kunde wird künftig nicht mehr unterscheiden, ob er Kontakt zu einem IT-Giganten, einen E-Commerce-Unternehmen oder einer Krankenversicherung hat. Erstere setzen die Benchmark, an der die Krankenversicherer gemessen werden. Die einfachen Prozesse der digitalen Welt erhöhen die Erwartungshaltung signifikant. Es sieht kompliziert aus? Dann liest es der Kunde nicht. Es geht nicht schnell? Der Kunde wartet nicht.

„Die Digitalisierung ermöglicht es uns Menschen, unsere Soft Skills verstärkt einzusetzen.

Matthias Horx gilt als einer der einflussreichsten Trend- und Zukunftsforscher im deutschsprachigen Raum. Auf dem 9. Messekongress „IT für Versicherungen“ am 28./29. November 2017 referiert er zum Thema „Quo vadis Digitalisierung? – Die Megatrends der Versicherungsbranche“. Im Interview erklärte er, wie Unternehmen auf Trends am besten reagieren.

Mit Telefon-Geschäftsstellen zur 24/7-Krankenkasse

Für die Mehrheit der Versicherten ist der Griff zum Telefon die erste Wahl bei der Kontakt­aufnahme zu ihrer Krankenkasse. Aus diesem Grund hat die Barmer GEK sechs spezielle Telefon-Geschäftsstellen eingerichtet – vollwertige Geschäftsstellen mit hochqualifizierten Beratern. 

AOK Niedersachsen führt eIDEAS ein

Die AOK Niedersachsen hat als erstes Versicherungsinstitut in Deutschland das elektronische Siegel gemäß EU-Verordnung eIDAS eingeführt. Die Implementierung der damit verbundenen Software wurde von SEAL Systems und intarsys durchgeführt.

Rechtssichere E-Mail-Archivierung

Ausdrucke reichen nicht mehr. Obwohl die gesetzliche Schonfrist schon mit dem 31.12.2016 endete, haben zahlreiche Unternehmen die GoBD-Gesetzesänderung noch nicht vollständig umgesetzt. Fatal! Denn wird diese Änderung nicht berücksichtigt, kann das schwerwiegende Konsequenzen haben. 

Donnerwetter in der Cloud

Versicherer erleben regelmäßig den Ausnahmezustand. Nach Unwettern müssen sie ­überdurchschnittlich viele Fälle gleichzeitig bearbeiten. Nicht nur die Prozesse sollten dafür optimiert sein, sondern auch die IT-Infrastruktur. 

Sicher im Geschäft mit skalierbarer Cloud

Ob Speicherplatz, Software oder Rechenkapazität – noch nie haben so viele Unternehmen wie heute (65 Prozent) Leistungen aus dem Rechenzentrum eines Providers bezogen. Das zeigt der Cloud Monitor 2017 des IT-Branchenverbands Bitkom. Zu den Cloud-Nutzern zählt auch die Frankfurter Leben-Gruppe. Die Lebensversicherungsgesellschaft bezieht ihre gesamte IT-Umgebung aus der Pure Enterprise Cloud der QSC AG.

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Kommunikation ist der Schlüssel

Über fünf Milliarden Euro pro Jahr können Inkassounternehmen nach Angaben des ­Bundesverbandes Deutscher Inkasso-Unternehmen e. V. (BDIU) für ihre Kunden sichern. ­Insofern verwundert es nicht, dass auch Versicherer beim Forderungsmanagement auf externe Dienstleister setzen. Zumal die Margen im Versicherungsgeschäft knapper ­werden. Da schmerzen Forderungsausfälle besonders. Versicherer zögerten lange damit, externe Vollstrecker zu...

Zunahme von Angriffen mit Banking Malware erwartet

Immer mehr Nutzer werden zu Opfern von Attacken auf ihre Bankkonten durch Boleto, einer neuen, gefährlichen Malware. 

Cyberangriffe auf Kryptowährungen

Die Experten von Kaspersky Lab haben mit ,CryptoShuffler‘ eine Malware entdeckt, die Kryptowährungen aus Wallets entwendet, indem sie die Wallet-Adresse durch eine eigene ersetzt. Cyberkriminelle konnten so bisher fast 140.000 US-Dollar erbeuten. Ziel sind beliebte digitale Währungen wie Bitcoin, Ethereum, Zcash, Dash oder Monero.

Stefan Daehne im Vorstand der ADAC Versicherungen

Stefan Daehne (44) ist seit kurzem  Mitglied des Vorstandes der ADAC-Schutzbrief Versicherungs-AG und der ADAC-Rechtsschutz Versicherungs-AG.

 

DSGVO: Der IST-Zustand entscheidet über die zu treffenden Maßnahmen

In 30 Wochen startet die EU-Datenschutz-Grundverordnung europaweit und nimmt sämtliche Unternehmen in die Pflicht, den eigenen Datenschutz mindestens zu überdenken. Verschiedene Studien der letzten Monate zeigen jedoch, dass die wenigsten Unternehmen auf die EU-DSGVO vorbereitet sind.

Die Lücke auf der letzten Meile wird geschlossen

Bislang besteht zwischen dem Datenausgang der In-/Exkasso-Systeme von Versicherungen und der Übermittlung an die Banken oftmals noch eine Lücke. Wilken und PPI wollen das durch ein automatisiertes Forderungsmanagement für Versicherungen ändern. 

Neuer Interimschef bei der Zurich Deutschland

Robert Gremli (56), derzeit Chief Risk Engineering Officer der Zurich Insurance Company in Zürich, übernimmt kommissarisch den Verantwortungsbereich und die Aufgaben von Christoph Willi (47), Vorstand Commercial Insurance Deutschland.