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16.03.2017 von kpl

Nur jeder vierte gesetzlich Versicherte interessiert sich für Homöopathie

Die Kostenübernahme für Homöopathie durch die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ist nur jedem vierten Verbraucher wichtig: Durchschnittlich 24 Prozent der CHECK24-Kunden wählen diesen Filter im GKV-Vergleichsrechner aus. Zum Vergleich: Für die professionelle Zahnreinigung interessieren sich im Schnitt 62 Prozent der GKV-Kunden.

Verbraucher aus dem Süden und Westen der Bundesrepublik interessieren sich am meisten für Homöopathie: 29 Prozent der Kunden aus dem Saarland und je 28 Prozent aus Bayern und RheinlandPfalz filtern die Ergebnisse im CHECK24-Vergleich danach, ob die Krankenkasse die Kosten für Homöopathie übernimmt. In Bremen (17 Prozent) sowie Sachsen und Sachsen-Anhalt (je 18 Prozent) interessieren sich Verbraucher dagegen am wenigsten für diese Leistung.

 

Bei der Kostenübernahme unterscheiden die Kassen zwischen homöopathischer Behandlung (z. B. Erstuntersuchung) und homöopathischen Arzneimitteln. Einige Kassen übernehmen nicht beides oder jeweils nur einen Teil der Kosten. Je nach Satzung leisten die Versicherungen z. B. auch nur bei Behandlung durch einen bestimmten Therapeuten. Homöopathische Arzneimittel (z. B. Globuli) werden in der Regel nur mit Privatrezept erstattet.

 

Wechsel der Gesetzlichen Krankenversicherung spart bis zu 783 Euro pro Jahr

 

Ein Wechsel der Gesetzlichen Krankenversicherung ermöglicht dem Versicherten eine Kasse mit besseren Leistungen zu wählen. Außerdem sparen Gesetzlich Krankenversicherte mit einem Jahreseinkommen von 52.200 Euro brutto (Beitragsbemessungsgrenze 2017) bis zu 783 Euro im Jahr, wenn sie von der teuersten in die günstigste GKV wechseln. Bei einem Verdienst von 30.000 Euro liegt das maximale Sparpotenzial immer noch bei 450 Euro jährlich. Je nach Bundesland wählen Verbraucher aus bis zu 59 öffentlich zugänglichen Krankenkassen. Das Sparpotenzial ergibt sich aus den unterschiedlichen Zusatzbeiträgen.