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20.06.2018 von hs

Kontaktloses Bezahlen bei den Genossen

Kontaktlos bezahlen - das ermöglicht die Volksbank Mittelhessen ab sofort allen Kunden. Hierzu haben die deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken sämtliche ihrer Kartenprodukte, also die girocard sowie die Mastercard und Visa-Karte, in der VR-BankingApp digitalisiert. Damit startet das hessische Geldinstitut noch vor der Commerzbank in die neue Welt des Bezahlens.

„Die Volksbank Mittelhessen begreift den digitalen Wandel als ganzheitliche Aufgabe.", Dr. Lars Witteck, Vorstand und Chief Digital Officer der Volksbank Mittelhessen (Quelle: Carsten Behler)

„Die Volksbank Mittelhessen begreift den digitalen Wandel als ganzheitliche Aufgabe. Bereits heute halten wir ein ganzes Portfolio digitaler Anwendungen, Services und Produkte bereit, die den Ansprüchen technikaffiner Zielgruppen mehr als gerecht werden. Dabei gilt stets das Primat absoluter Nutzer- und Kundenorientierung: Einzig, wenn wir Vorgänge besser, schneller oder kostengünstiger gestalten können, ist eine Digitalisierung sinnvoll. So wie bei der Digitalen Karte, die das Portfolio der Bezahlmöglichkeiten um eine innovative Lösung bereichert.“, so Dr. Lars Witteck, Vorstand und Chief Digital Officer der Volksbank Mittelhessen.


Zum Bezahlen hält man einfach das Smartphone an das Terminal an der Kasse. So lässt sich bei vielen Händlern auch mal nebenbei schnell etwas einkaufen, selbst wenn man gerade weder Bargeld noch physische Karten bei sich führt. Häufig wird die Möglichkeit, kontaktlos zu bezahlen, für kleine Einkäufe genutzt. Beträge unter 25 Euro können auch mobil ohne PIN oder Unterschrift bezahlt werden; ab 25 Euro ist die Zahlung in der Regel per PIN zu legitimieren. Einen besonders unkomplizierten Bezahlvorgang führt man mit der ExpressZahlung aus: Nach dem Aktivieren dieser Funktion in der zur VR-BankingApp gehörenden App „Digitale Karten“ muss der Anwender lediglich das Display seines Smartphones einschalten und das Gerät mit seiner Rückseite an das Terminal halten. Für die Bezahlung wird zuvor eine Karte ausgewählt, die dann standardgemäß Verwendung findet. Selbstverständlich kann man statt der ExpressZahlung auch aus der App „Digitale Karten“ heraus bezahlen.


Auch die digitalen Karten erfüllen die bewährt hohen Sicherheitsstandards der genossenschaftlichen FinanzGruppe. Die digitale Bankkarte wird in einem geschlossenen, abgesicherten Server im Bankenumfeld hinterlegt. Wie auch bei den physischen kontaktlosen Bankkarten der Genossenschaftsbanken werden im Smartphone keine wichtigen persönlichen Daten wie Name oder Adresse gespeichert.


Die Akzeptanzinfrastruktur im Handel für das mobile Bezahlen mit dem Smartphone hält derzeit bundesweit Einzug bei immer mehr Händlern: Es kommen dieselben Terminals zum Einsatz, die bereits jetzt das kontaktlose Bezahlen mit der Bankkarte auf Basis des weltweiten Standards der Near Field Communication (NFC) ermöglichen. So werden kontaktlose Bankkarten inzwischen an mehr als jedem zweiten der rund 800.000 Bezahlterminals im deutschen Handel akzeptiert.