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10.04.2017 von kpl

Digitalisierung: Gezielter Invest in Mensch und Technik

Während die Zahlen von Beschäftigten und Auszubildenden in der Versicherungsbranche rückläufig sind, bewegt sich die BEST GRUPPE erneut gegen den Trend. Der mittelständische Versicherungsmakler mit Sitz in Düsseldorf baut personell aus.

Bernd Endnich, Vorstandsmitglied bei der BEST GRUPPE, mit den Mitgliedern der beiden Gruppen, die einen Projektauftrag von der BEST GRUPPE erhielten. Im Bild (v.l.): Alexandra Bax, Annabell Hartwig, Bernd Endnich, Katharina Wingenbach, Antonina Russo, Felix Endnich und Tim Stracke. (Quelle: BEST GRUPPE)

Allein im zweiten Halbjahr 2016 konnten sechs neue Kollegen in Festanstellung begrüßt werden. In 2017 werden wiederum zwei Auszubildende ihren Berufsweg im Unternehmen beginnen – weitere personelle Verstärkungen sind bereits im laufenden Jahr erfolgt oder geplant. Neben einem guten Arbeitsklima wird konsequent in die Aus- und Weiterbildung sowie in die Entwicklung der Mitarbeiter investiert. „Vor allem in den jungen Menschen – ein Drittel unserer Mitarbeiter ist unter dreißig – sehen wir großes Potenzial. Wir fördern sie konsequent und übertragen früh Verantwortung, auch um Themen wie Digitalisierung ins Unternehmen zu tragen“, erläutert Bernd Endnich, Vorstand der BEST GRUPPE. „Dies ergänzt sich ideal mit den Kollegen, die umfassendes Fachwissen und jahrzehntelange Erfahrung vorweisen. Auf diese Weise lernen alle von- und miteinander, bereichern den Arbeitsalltag und tragen schließlich aktiv zum Erfolg des Unternehmen bei.“

 

Drei der BEST Mitarbeiter unter 30 Jahren studieren derzeit berufsbegleitend an der Fachschule für Finanzdienstleistungen (FS Fin). Der Abschluss - staatlich geprüfter Betriebswirt mit Schwerpunkt Finanzdienstleistungen – steht Anfang 2018 bevor. Für die mittlerweile im fünften Semester Studierenden standen von Januar bis März 2017 die Projektarbeiten an. Von zehn Projektaufträgen für die knapp 40 Kommilitonen wurden zwei von der BEST GRUPPE vergeben. Beide beschäftigten sich mit dem Thema Digitalisierung und den damit verbundenen Möglichkeiten. Konkret lauteten die Projektaufträge: „Die Entwicklung und Implementierung eines Konzeptes zur Digitalisierung des Maklerinkassos“ sowie „Konzeption einer Online-Plattform für das Privatkundengeschäft“. Im März 2017 wurden die Ergebnisse sowohl den Prüfern, als auch den rund 200, von der FS Fin geladenen Damen und Herren präsentiert. Die Ergebnisse, die die Studenten bei den Projektaufträgen der BEST GRUPPE vorstellten, konnten sich sehen lassen. Nun gilt es, das Erarbeitete ins Unternehmen zu tragen, „alle Mitarbeiter weiter mit dem Digitalisierungsvirus zu infizieren“, so Endnich „und das Erarbeitete erfolgreich in die Praxis umzusetzen.“

 

Für die gesamte Geschäftsführung der BEST GRUPPE spielt eine herausragende Rolle, dass die komplette Mannschaft versteht, was Digitalisierung bedeutet, welchen Stellenwert sie bereits heute hat und in Zukunft einnehmen wird. Denn: „Die Digitalisierung stellt keine Gefahr dar, wenn sie als Chance erkannt wird und die damit verbundenen Möglichkeiten zielgerichtet genutzt werden. Je früher wir das machen, desto besser. Dafür stellen wir auch intern die Weichen – nicht nur technischer Natur.“ Zuweilen bestehen natürlich auch Berührungsängste, die es gilt, abzubauen. Das sei nicht immer leicht, aber gemeinsam gut realisierbar. Das Prinzip: Innerhalb der BEST GRUPPE lernen Kollegen von Kollegen – egal welcher Altersklasse. Jung und Alt gehen eine perfekte Symbiose ein. „Die jungen, in der digitalen Welt aufgewachsenen Mitarbeiter sind die ideale Ergänzung zu den Kollegen, die umfassendes Fachwissen und jahrzehntelange Erfahrung vorweisen.“

 

Das schlägt sich auch in Zahlen nieder. Immer mehr Kunden vertrauen der von Versicherungsunternehmen unabhängigen Beratungskompetenz der BEST GRUPPE. Gerade auch zu Themen, die mit der Digitalisierung eng verbunden sind - Stichwort Cyberrisiken. So betrug das Beitragswachstum der BEST GRUPPE in 2016 deutlich mehr als 10 Prozent. Dem steht laut Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft ein Branchenwachstum von 0,2 Prozent gegenüber.

 

„Wollen wir als Maklerunternehmen auch zukünftig positive Geschäftsergebnisse erzielen, müssen wir die Verbindung von analoger und digitaler Welt erfolgreich realisieren. Immer mit Fokus auf unsere Kunden sowie Geschäftspartner, die zunehmend digital unterwegs sind und durchaus vielschichtige Bedürfnisse und Anforderungen haben“, so Endnich. Ganz sicher ist sich der Vorstand aber schon heute: „Digitalisierung ersetzt nicht das Vertrauen von Mensch zu Mensch sowie die Gewissheit, den richtigen Partner an seiner Seite zu haben - unabhängige Experten, die teils komplexe Versicherungslösungen für die professionell ermittelten Risikosituationen bieten.“