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16.04.2018 von hs

Die digitale Signatur – wo sie heute steht

Die Technik für digitale Signaturen existiert bereits seit längerem. Erst in den letzten Jahren konnte sie jedoch an Bedeutung gewinnen. Eine aktuelle Forrester-Studie mit 25 Fallstudien zu E-Signature-Lösungen gibt einen Einblick in Entwicklungen, Trends bei Authentifizierungsmöglichkeiten sowie der Implementierung und beleuchtet die erzielten Geschäftsergebnisse.

E-Signature übers Smartphone

Die drei größten Faktoren, die digitale ­Signaturen zu wertvollen Investitionen machen, sind die Digitalisierung von Prozessen, ein sicherer Datenaustausch zwischen Unternehmen und eine durchgängige Prozessautomatisierung – alles Faktoren, die einen weiteren Beitrag zur Digitalisierung eines Unternehmens leisten. Vor allem ­Unternehmen im Finanzsektor nehmen bei der Implementierung digitaler Signaturen eine führende Rolle ein. Dies ist nicht über­raschend, werden doch im Bankwesen die meisten Dokumente unterzeichnet. Verträge, Vorverkaufsanträge und Datenerhebungen sind die Prozesse, die besonders von E-Signature-Lösungen profitieren.

 

Deutliche Effizienzsteigerung durch E-Signature-Lösungen

Die erfolgreichste Bilanz nach Einführung der digitalen Signatur konnte die kanadische Bank of Montreal verzeichnen. Mit eSignLive von VASCO, einem der drei wichtigsten Anbieter von E-Signature-­Lösungen und führend bei der Implementierung im Finanzsektor, konnte die Bank die Fehlerquote um 80 Prozent reduzieren. Gerade beim Customer Onboarding zeigt sich das enorme Potenzial von digitalen Unterschriften. Unternehmen können eine Effizienzsteigerung von bis zu 85 Prozent erreichen. Einen noch höheren Stellenwert als die Effizienzsteigerung hat in den Augen der Unternehmen die Kundenerfahrung. Zum Beispiel berichtet ein Hotel davon, dass Papier nicht mehr zu einem modernen Unternehmen im digitalen Zeitalter passe. Auch das User Interface ist von zentraler Bedeutung. Früher waren E-­Signature-Lösungen oft komplex in der Navigation und in den Authentifizierungsschritten, doch in den letzten Jahren haben die Anbieter daran gearbeitet, die Benutzung zu vereinfachen. Deshalb kann man heute einen Anstieg bei E-Signature-­Abschlüssen beobachten, die mit günstigeren Smartphones, Tablets oder Touchscreen-Computern getätigt werden.

 

Sicherheit und mobile Anwendungen im Fokus 

In der Anfangsphase boten E-Signature-Unternehmen Lösungen mit einer einfachen Sicherheitsstufe, die nur für Web- und Desktop-PC-Nutzer konzipiert waren. Heute liegt der Fokus vor allem auf mobilen Anwendungen. Bereits 30 Prozent aller Verträge werden in einem mobilen Browser geöffnet, doch noch werden nur wenige davon mobil unterzeichnet. In diesem Bereich ist noch deutliches Potenzial für eine Verbesserung der Nutzererfahrung zu erkennen. Zudem müssen Unternehmen hoch entwickelte Methoden zur Sicherung der Dokumente bereitstellen. E-Signature-Lösungen tragen nur dann wirklich zu einem Business-Gewinn bei, wenn sie auch für wichtige Transaktionen bedenkenlos eingesetzt werden können. 

 

Das bedeutet, dass auch der Sicherheits­aspekt besonders im Fokus steht. Anbieter müssen sicherstellen, dass ein Dokument nach oder idealerweise bereits während des Unterzeichnungsprozesses nicht mehr verändert werden kann, aber auch, dass die Authentifizierung der Unterzeichner sicher ist. Gerade die Möglichkeiten der Authentifizierung sind in Europa stark nachgefragt. Experten setzen vor allem auf biometrische Techniken. So ist zum Beispiel die VASCO-Lösung eSignLive in DIGIPASS for Apps eingebettet, ein Software Development Kit, das biometrische Authentifizierungsmethoden wie die Gesichtserkennung oder den Fingerabdruck-Scan bietet.