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17.06.2013

Weit vorn im Rennen

Komplettlösung aus einer Hand: PASS Solution World Finance.„Auf dem Weg zu den Besten“ - das ist der Anspruch der PASS Consulting Group und mit ihrer Solution World Finance ist sie diesem gerecht geworden. In der aktuellen Untersuchung des focos Transferzentrums an der Hochschule Karlsruhe verweist die Lösungswelt die Konkurrenz auf die Plätze: umfangreichste Funktionalität, geringster Einführungsaufwand, offene Architektur sowie Multiplattformfähigkeit. Darüber hinaus punktet sie mit zahlreichen Betriebsformen - von On-Premise über Application Service Providing (ASP) bis hin zu Software as a Service (SaaS).

Quelle: PASS Consulting Group

Insgesamt zwölf Anbieter von Core-Banking-Lösungen nimmt das focos Transferzentrum unter die Lupe. PASS kann das Ergebnis aus der Vorgängererhebung im Jahr 2010 im Rahmen der Anbieteranalyse nochmals verbessern. Das Angebot von PASS „eignet sich für Anwender, die eine umfassende Komplettlösung aus einer Hand suchen“ - so das Fazit der Untersuchung. Bereits im Standard deckt das modulare Kernbankensystem die Anforderungen der meisten Institutstypen zu über 90 Prozent ab: von Kernbank- und Handelsfunktionen über Banksteuerung und Filiale bis hin zu Vertriebsunterstützung und Unternehmensführung. Damit weist es den höchsten Realisierungsgrad im funktionalen Bereich auf. Des Weiteren überzeugt das System mit seiner Flexibilität. Zusätzliche Funktionalitäten sind durch Anpassungs- und Parametrisierungsmöglichkeiten einfach zu integrieren. Das führt auch zu einem erheblich reduzierten Systemeinführungsaufwand: Hier belegt die Solution World Finance mit Abstand den Spitzenplatz. Darüber hinaus zeichnet sie sich durch ihre offene, serviceorientierte und plattformunabhängige Architektur aus. Sie ermöglicht es dem Kunden, Hardware, Betriebssystem, Applikationsserver, Browser, Datenbank und Programmiersprache für sein Paket frei zu wählen.

 

Betrachtet man die Ergebnisse der focos-Studie im funktionalen Bereich, zeigt sich, dass die Core-Banking-Anbieter sehr nah zusammenliegen. Bestätigt sich damit die These des Wirtschaftsjournalisten Nicholas Carr, dass die IT keine Wettbewerbsvorteile mehr schafft, da die wesentlichen Funktionen jedem verfügbar sind? Die Antwort ist ein klares „Nein“. Funktionen sind nur die halbe Miete. Die Kombination aus Produkt, Dienstleistung und Beratung entscheidet über die Qualität - und damit die Verbindung von technischer und fachlicher Inspiration sowie Umsetzung.

 

Das Kernbankensystem ist seit 1992 Bestandteil der Lösungspalette. Startpunkt war die Ausgründung der IT-Abteilung einer Nutzergemeinschaft von Privatbankiers. „Damit war von Anfang an für eine enge Verzahnung zwischen uns als Dienstleister und den Kundenbanken gesorgt“, so Holger Englert, Geschäftsführer der PASS Banking Solutions. Und daran hat sich bis heute nichts geändert: Entwickler und Berater bündeln eine herausragende Expertise - in den letzten 25 Jahren realisierte PASS am Finanzplatz Frankfurt hunderte von Projekten. Zusätzlicher Vorteil: Im Team finden sich zahlreiche Bankkaufleute. „Wir haben Ideen und wollen gestalten. Deshalb engagieren wir uns aktiv in Verbänden wie zum Beispiel dem BVI“, betont Englert. Der Austausch mit den Kunden wird über User-Groups sichergestellt.

 

Aktuell sind bei über 100 Instituten Komponenten oder Lösungspackages der Solution World Finance installiert. „Bank ist nicht gleich Bank - deshalb haben wir unsere Packages für die unterschiedlichen Geschäftsmodelle unterteilt“, erklärt Ole Barkmann, Head of Business Development Financial Solutions bei PASS. Derzeit stehen Pakete für Retailbanken, Privatbankiers, Wertpapierhandelsbanken, E-Geld- und Zahlungsverkehrsinstitute sowie Auslandsbanken und Fondsplattformen zur Verfügung. So hat PASS z.B. eines der ersten zugelassenen deutschen E-Geldinstitute mit einem Kernbankensystem ausgestattet. Darüber hinaus begleitete das Unternehmen mehrere Wertpapierhandelsbanken auf dem Weg zur Vollbank sowie Auslandsbanken nach Deutschland - von der fachlichen über die technische bis hin zur bankfachlichen Prozessberatung. Immer großgeschrieben wird das Thema Flexibilität, die unter anderem durch den modularen Aufbau der Solution World Finance gewährleistet wird. Der Anwender kann sich seine Lösung nach dem Baukastenprinzip zusammenstellen. „Alle unsere Module lassen sich in bestehende Landschaften integrieren und bei Bedarf lässt sich das System jederzeit erweitern“, erläutert Barkmann. Seit dem Einstieg in die MULTIBANK AG im Jahr 2011 verfügt PASS über eines der technologisch und funktional umfangreichsten Angebote für Bankenlösungen in Deutschland. Neben den Kernbereichen Konto, Darlehen, Wertpapier und Vermögensverwaltung stehen zum Beispiel eigene Module für das regulatorische Meldewesen, den SEPA- und den internationalen Zahlungsverkehr sowie für das Kontenabrufverfahren nach § 24c KWG bereit. Damit erhalten Kunden bei PASS ein bedarfsgerechtes und umfängliches Angebot aus einer Hand. Aber auch individuelle Anforderungen setzt das Unternehmen dank seiner Product Engine schnell um. Der Vorteil: Produkte werden nicht mehr vollständig neu entwickelt, sondern durch Parameter konfiguriert. Die Time-to-Market reduziert sich deutlich - im Idealfall steht ein Produkt innerhalb eines Tages.

 

Abgerundet wird das Gesamtpaket durch Outsourcing-Services. PASS betreibt in seinen ISO/IEC 27001-zertifizierten Rechenzentren Lösungen für rund 25 Finanzkunden. Dabei stehen zahlreiche Servicemodelle zur Auswahl: von SaaS über ASP bis hin zum Business Process Outsourcing (BPO). Und auch hier geht der Weg hin zum Full-Service-Provider. Geplant ist, komplette IT-Infrastrukturen zu übernehmen - vor allem für kleine und mittlere Banken eine Option.

 

Ein Erfolgsrezept von PASS besteht in der kontinuierlichen Produkt- und Leistungsqualifikation entlang des Marktbedarfs. In den letzten zwei Jahren wurden mehrere Millionen Euro in die Weiterentwicklung der Solution World Finance investiert. Das spiegelt sich auch in der focos-Studie wider. Diese führt Investitionen in neue Plattformen und Technologien, die Flexibilität und Offenheit des Systems sowie die Multiplattformfähigkeit an. Beispiele sind ein vollständiger Refresh des Wertpapierabwicklungsmoduls inklusive der Anbindung diverser Dataprovider und eine Integration des Risiko-Controllings durch Schnittstellen zu Fremdlösungen.

 

„Mit unserem Research- und Development-Team nehmen wir Markt-, Business- und Technologietrendbewertungen vor. Dadurch erkennen wir Trends frühzeitig bzw. setzen selbst Marktimpulse“, so Barkmann. Dazu gehört u.a. die seit 2001 durchgeführte Online-Banking-Studie. 2012 ermittelte PASS den Leistungsstand von 55 Bankportalen im deutschsprachigen Raum (DACH) und stellte diesen den Kundenerwartungen von rund 84.000 Befragten gegenüber. Das Ergebnis zeigt, dass es den untersuchten Banken zunehmend schwer fällt, mit den rasant steigenden Kundenanforderungen Schritt zu halten. So stellt unter anderem das Mobile Banking eine Herausforderung dar - hier sind Wettbewerber aus dem Nicht-Banken-Bereich oft schneller und innovativer. PASS nutzt die Studienerkenntnisse derzeit für die Entwicklung einer eigenen Mobile-Banking-Lösung. Das Unternehmen greift dazu auf seine Software Factory zurück, die eine automatisierte und damit zeit- und kosteneffiziente App-Entwicklung ermöglicht. Die App steht ab dem 3. Quartal 2013 für alle gängigen Plattformen bereit. Englert resümiert: „Online- und Mobile-Banking sind die Zukunft und auch auf diesem Weg begleiten wir unsere Kunden. Denn nur eine ständige Weiterentwicklung sichert langfristig den Spitzenplatz.“ -