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14.06.2017 von hs

SWIFT stellt neue Instant Payments-Lösung

SWIFT führt eine einfache Lösung zur Übermittlung von Instant Payments für den europäischen Markt ein. Mit der neuen Lösung können Instant Payments über das SWIFT-Netzwerk getätigt werden, so dass die Kunden sich über einen einzigen Zugangskanal nahtlos an viele Instant Payments-Systeme anschließen können. 

Die Instant Payments-Lösung ist ab November 2018 einsatzbereit. Sobald sie für Europa zur Verfügung steht, können Instant Payments-Initiativen mit derselben Lösung auch anderenorts angebunden werden.

Diese Lösung ist die jüngste Entwicklung im Rahmen der globalen Instant Payments-Strategie von SWIFT und baut auf der erfolgreichen Lösung von SWIFT für Australien auf. Dort wurde SWIFT im Jahr 2015 mit dem Auftrag betraut, die Infrastruktur für den Datentransfer als Grundlage der neuen Payments-Plattform Australiens – AU NPP – aufzubauen, deren Inbetriebnahme noch in diesem Jahr erwartet wird.

Christian Sarafidis, Chief Marketing Officer bei SWIFT, sagte: „Unsere Instant Payments-Strategie hat schnelle Erfolge in Australien gebracht, und wir sind überzeugt, dass sie auch unseren Kunden in der ganzen Welt erhebliche Vorteile verschaffen kann. Zunächst ermöglicht der Instant Payments Gateway den Zugang zu vielen Instant Payments-Betreibern in ganz Europa, während unsere weitere Planung die Expansion in andere Märkte vorsieht.”

Der Instant Payments Gateway kann als Einzellösung genutzt werden, eine nahtlose Einbindung in die Alliance Messaging Hub (AMH) von SWIFT ist jedoch ebenfalls möglich. Diese ermöglicht die Verarbeitung von Finanznachrichtenströmen sowie die Integration in bestehende Backoffice-Systeme unter Berücksichtigung sämtlicher Branchenstandards und -spezifizierungen.

„Unser Instant Payments Gateway wurde als Antwort auf die anstehenden Herausforderungen für unsere Kunden konzipiert und bildet den Eckpfeiler unserer künftigen Angebotsbreite, insbesondere was die Öffnung des Zugangs zu der kommenden, aus T2/TIPS/T2S zusammengeschlossenen Plattform betrifft,” ergänzte Sarafidis.