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14.11.2017 von Frank Steinhardt, Geschäftsführer, Bode Panzer GmbH

SB-Sprengschutz – eine Frage der Zertifizierung

Zertifizierte Sicherheitslösungen für mehr Schutz. Inzwischen sind so viele Geldauto­maten das Ziel krimineller Handlungen wie selten zuvor. Insbesondere im Bereich der Sprengattacken werden die Täter immer kreativer. 

Die Sicherheit von Geldausgabeautomaten steht an oberster Stelle – auch wegen der Kunden

Nachvollziehbare Qualitätskriterien, wie etwa die Zertifizierung durch unabhängige Kontrollinstanzen, rücken daher immer stärker in den Fokus der Entscheider.

 

Trügerische Sicherheit

 

In Anbetracht der angespannten Sicherheitslage bleibt Banken und Sparkassen wenig anderes übrig, als konsequent aufzurüsten. Dabei stets die richtigen und vor allem investitionssicheren Mittel zu wählen, ist nicht einfach. Etwa im Bereich Geldautomatensicherheit sind feine Unterschiede, die allerdings erhebliche Konsequenzen nach sich ziehen können, oft nur von ausgewiesenen Fachexperten wie beispielsweise der Polizei erkennbar. Insbesondere im Sprengschutz muss darum genau hingeschaut werden, ob und inwieweit das gelieferte Gerät Fest- und Gassprengstoffen standhalten kann. Auf der sicheren Seite stehen die Institute nur – auch mit Blick auf die Inanspruchnahme der Ver­sicherungen im Schadensfall, wenn die Komponenten des Geldautomaten von ­unabhängigen Prüfinstanzen wie beispielsweise dem VDS kontrolliert und zertifiziert sind. Sind sie es nicht, laufen Banken und Sparkassen Gefahr, zum primären Angriffsziel zu werden und gleichzeitig im Schadensfall die daraus entstehenden ­Kosten selbst tragen zu müssen. Dass die Versicherer hier künftig noch genauer hinschauen werden, ist nur zu verständlich: Immerhin ist die Zunahme an Attacken auf die Geldausgabeautomaten in Teilen auch auf eine lückenhafte Prävention zurück­zuführen, die Assekuranzen in der Regel von ihren Schützlingen erwarten.

 

Künftige Prüfnormen

 

Dass sich die Prüfnormen beispielsweise für die Sprengschutzziele verschärfen werden, ist mehr als wahrscheinlich. Das Schlüsselwort bei entsprechenden Investitionen heißt darum nicht nur „Zertifizierung“, sondern auch „Zukunftssicherheit“. Ein Gerät, welches aktuellen Prüfnormen genügt, entspricht mitunter und in Anbetracht des stetigen Wettrüstens auf Seiten der Täter morgen schon nicht mehr geltenden Sicherheitsempfehlungen. Umso mehr lohnt es sich hier in Geräte zu investieren, die die Prüfnormen von heute übererfüllen und somit auch den Vorschriften von morgen gerecht werden. Der Markt hält hier entsprechende Angebote bereit. Das Traditionsunternehmen Bode Panzer beispielsweise, orientiert sich bei der Herstellung seiner Tresorlösungen nicht nur an den geltenden Prüfnormen sondern auch an den realen Befunden und Messwerten der Polizei und sichert sich so in einem hart umkämpften Markt einen wichtigen Wettbewerbsvorsprung. Zusätzlich sind die Institute gut beraten, wenn sie sich regelmäßig bei den einschlägigen ­Kontrollinstanzen informieren, auf welche Parameter sie aus Sicherheitsgründen bei ihrer Geräteauswahl achten sollten.

 

Fazit

 

Für den wirksamen Schutz gezielter Sprengstoffattacken sind konsequente und zielführende Präventionsmaßnahmen zur Pflicht geworden. Ob die Investitionen ihr Geld wert sind, zeigt sich mitunter erst viel zu spät – nämlich im Ernstfall. Darauf wollen es viele Banken und Sparkassen nicht ankommen lassen und achten vermehrt auf das Vorliegen von Zertifikaten unabhängiger Kontrollinstanzen. Dabei sollten sie ihre Hardwareauswahl auch dahingehend überprüfen, ob sie den deutlich strengeren Prüfnormen von morgen noch gerecht werden.