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04.04.2018 von hs

Neues FOCONIS-ZAK Funktionspaket "SCHUFA-Unternehmensauskünfte (B2B)"

Die FOCONIS AG erweitert ihr Kontrollprozess-System FOCONIS-ZAK um das neue Funktionspaket „SCHUFA-Unternehmensauskünfte (B2B)“. Mit dem Ausbau der bei mehr als 400 Banken und Sparkassen erfolgreich eingesetzten Lösung reagiert das Unternehmen auf den Bedarf seiner Kunden, die notwendigen Informations- und Kontrollprozesse im Tagesgeschäft weiterhin zu vereinfachen und zu rationalisieren.

Olaf Pulwey, Vorstand bei der FOCONIS. „Das FOCONIS-ZAK Funktionspaket „SCHUFA-Unternehmensauskünfte (B2B)“ unterstützt Kreditinstitute dank einer direkten Schnittstelle dabei, eine zentrale, prozessgestützte und dokumentierte Unternehmensauskunft über das SCHUFA Web zu etablieren.“

Im Rahmen der Firmenkundenberatung oder dem Entscheidungsprozess im Aktivgeschäft spielt die SCHUFA Holding AG aus Wiesbaden mit ihren digitalen Unternehmensauskünften eine wichtige Rolle. Die Berater in den Filialen verwenden ihre individuell zu vergebenden Zugangsdaten, um über den Browser das SCHUFA Web aufzurufen und anschließend eine gezielte Auskunft anzufordern. Dieses Vorgehen ist derzeit nicht prozessgestützt und mit zahlreichen manuell zu erledigenden Schritten verbunden.

 

„Diesen Prozess konnten wir nun gemeinsam mit der SCHUFA stark vereinfachen“, erläutert Olaf Pulwey, Vorstand bei der FOCONIS. „Das FOCONIS-ZAK Funktionspaket „SCHUFA-Unternehmensauskünfte (B2B)“ unterstützt Kreditinstitute dank einer direkten Schnittstelle fortan dabei, eine zentrale, prozessgestützte und dokumentierte Unternehmensauskunft über das SCHUFA Web zu etablieren.“

 

Individuelle Zugangsdaten gehören damit der Vergangenheit an, da zuvor manuell erledigte Recherchen zentral durch FOCONIS-ZAK erfolgen.

 

Auch im Geschäft mit Firmenkunden sollten Auskünfte schnell zur Verfügung stehen und sich direkt in bestehende Systeme integrieren lassen. Die SCHUFA kann aktuell zu 5,3 Millionen registerlich geführten Unternehmen, Kleingewerbetreibenden, Selbstständigen und Freiberuflern valide Auskünfte liefern. Darüber hinaus enthält die SCHUFA-Personendatenbank Informationen zu 67,5 Millionen Privatpersonen. Informationen aus der Unternehmensdatenbank können mit Bonitätsinformationen zur Unternehmensführung aus der Personendatenbank kombiniert werden. „Dies liefert bei Firmen mit weniger als 20 Mitarbeitern wertvolle Erkenntnisse zur Bonität des Unternehmens, denn das private Finanzverhalten von Entscheidern und Inhabern kann die Finanzen des Unternehmens erheblich beeinflussen“, erläutert Grit Bantow, Leiterin des Center of Competence B2B bei der SCHUFA die Vorteile für Nutzer der Unternehmensauskünfte der SCHUFA.

„Ab sofort sind nur noch wenige Mausklicks und Sekunden erforderlich, um eine dokumentierte, qualifizierte Anfrage abzuschließen“, ergänzt Pulwey. „Somit wird der Anfrageprozess signifikant beschleunigt. Anwender der Erweiterung „SCHUFA-Unternehmensauskünfte (B2B)“ sparen so nicht nur wertvolle Zeit im Abfrage-Prozess, sondern schaffen darüber hinaus eine optimale Vorbereitung auf Beratungsgespräche oder Entscheidungsgrundlagen – beispielsweise im Rahmen der Kreditvergabe.“

Je nach Konfiguration, dokumentiert das ZAK-System anhand des Bonitätsindex‘ eine Kreditlimitempfehlung und visualisiert diese über eine entsprechende Ampeltechnik. Im Anschluss an die Anfrage, die dokumentiert im Vorgang gespeichert wird, haben Bearbeiter die Möglichkeit, den Vorgang über den etablierten ZAK-Standard-Workflow an die zuständige Stelle zu delegieren. Ergeben sich bei Unternehmenskunden Veränderungen in der Bonität, profitieren Anwender von automatisierten SCHUFA-Nachmeldungen, die entsprechende Hinweise zu weiteren Maßnahmen auslösen, die ebenfalls über das Kontrollprozess-System dokumentiert und nachvollziehbar erledigt werden.

 

Das Funktionspaket ist für Bestandskunden als Funktionsbaustein im Basissystem ohne Zusatzlizenzkosten bereits enthalten. Für die Einrichtung sind ggf. technische Anpassungen vor Ort oder per Remoteverbindung notwendig.