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14.11.2017 von hs

Haspa investiert - gerade in die Filiale

Die Hamburger Sparkasse AG (Haspa) will in den kommenden drei Jahren mehr als 200 Millionen Euro in die Hand nehmen. Eine zentrale Säule des größten Investitionsprogramms in der Geschichte der Bank ist die Filialneu- und -umgestaltung. Die umgestalteten Filialen sollen zu Treffpunkten im jeweiligen Stadtteil werden.

So sieht das neue Filialkonzept der Haspa aus

Das neue Filialdesign der Haspa zeichne sich laut Bank durch eine offene Gestaltung aus. Passend zum Stadtteil können die Filialteams ihre Räume modular und individuell einrichten. Dabei setzt die Bank auf die Kombination verschiedener Farben und Materialen sowie Möbel, darunter Sofas und Regale. Die Besucher werden an einem zentralen Empfangs­tresen empfangen. Für Beratungen stehen diskrete Räume mit Services wie Videoberatung mit ­Expertenzuschaltung zur Verfügung. Ein großer Holztisch mit iPads, kostenlosem WLAN sowie einer Kaffeebar soll die ­digitale und analoge Kommunikation fördern. Hier sollen auch Veranstaltungen wie zum Beispiel Lesungen oder Konzerte stattfinden. Parallel dazu sind kosten­lose Ausstellungsfläche für Unter­nehmen, Vereine und Institutionen aus der Nachbarschaft geplant. 

Filiale: Treffpunkt und Ratgeber

„Unsere Filialen werden zum lokalen Treffpunkt, an dem sich Nachbarn austauschen und vernetzen können. Dabei ist es viel mehr als ein Möbelprogramm. Denn die Filiale 4.0 lebt von der neuen Rolle unserer Mitarbeiter und den Angeboten, die auch über das klassische ­Banking hinausgehen. Sie bekommen eine viel weitreichendere Rolle: Sie sind Gastgeber, Hamburg-Kenner und Tipp-Geber. Dieses Wissen über alles, was im Stadtteil passiert, teilen wir künftig noch viel stärker mit unseren Kunden,“ erklärt der Vorstandssprecher der Haspa Dr. ­Harald Vogelsang auf der Jahrespressekonferenz. Zusammen mit Kunden, Nicht-Kunden und Mitarbeitern wurden Raum- und Nutzungskonzepte erarbeitet und umfassend getestet.  Seit Juni 2017 pilotiert die Haspa das neue Konzept in den Filialen in Sasel, Wentorf, in der Schanze und in Niendorf. Bis 2020 sollen alle Filialen umgestellt sein.