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03.08.2018

Einführung von Instant Payments kommt voran

Die Umsetzung von Echtzeit-Überweisungen oder Instant Payments in Deutschland macht Fortschritte. Seit Juli an können die rund 50 Millionen Kunden der bundesweit 385 Sparkassen in Echtzeit Geld transferieren. "Das ist ein ganz wesentlicher Schritt für den deutschen Markt", betonte Accenture-Experte Oliver Hommel.

Für einen echten Durchbruch von Instant Payments müssten allerdings auch die anderen Banken und Bankengruppen nachziehen. Die Volks- und Raiffeisenbanken wollen die technischen Voraussetzungen bis Ende November schaffen, 2019 soll es dann für deren Kunden losgehen.

 

Die Deutsche Bank will Berichten zufolge ebenfalls ab Herbst Echtzeit-Überweisungen anbieten. Nach Einschätzung von Hommel dürften Instant Payments in 5 bis 10 Jahren die normale Überweisung komplett ablösen. Die Teilnahme an dem Verfahren ist für Banken freiwillig. In Europa sind seit dem 21. November 2017 die "SCT Inst" genannten schnellen Überweisungen möglich. Seit November können HVB-Kunden über das reguläre Online-Banking Überweisungen in Echtzeit tätigen. In Europa bieten nach Angaben von EBA Clearing bislang 22 Institute in 12 Ländern Instant Payments an. Zählt man die Institute hinzu, die ihre Teilnahme an dem Verfahren angekündigt haben, kommt man auf fast 1.100 Zahlungsdienstleister in 15 Ländern.