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05.09.2017 von kr

Digital-Banking-Spezialist übernimmt KI-Technologie für Daten- und Videoanalytics

Das Schweizer FinTech CREALOGIX übernimmt die KI-Technologie von Koemei. Die Lösung des Schweizer Startups und Spin-offs des Forschungsinstituts IDIAP (Partner der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne EPFL) ermöglicht mithilfe von Machine Learning die automatisierte Umsetzung von Audio- und Videoinhalten in Textdaten für Analytics und die Optimierung.

Künstliche Intelligenz in der Bild- und Spracherkennung

 

Dadurch erleichtert sie insbesondere die Verwertung multimedialer Inhalte. Datenkategorien, die in Zukunft massiv wachsen und deren Analyse heute bei Unternehmen noch stark vernachlässigt werden, können so effizient genutzt werden. Der Digital Banking und Digital Learning Spezialist will mit diesen AI-Funktionen sein bestehendes digitales Produkteportfolio ergänzen.

 

Koemei entwickelte eine skalierbare Plattform im Umgang mit großen multimedia Datensätzen, zur medienübergreifenden Suche und Analytics von Audio- und Videoinhalten. 

 

Mit dieser Integration können die ständig wachsenden Datenmengen für die Benutzer schnell verwendbar gemacht werden. Die Lösung von Koemei erreicht laut der Pressemitteilung von CREALOGIX eine der weltweit besten Erkennungsqualitäten bei der Inhaltsanalyse von Audibles, Podcasts und Videos.

 

Automated Speech and Image Recognition 

 

Die Inhalte werden hierfür über Automated Speech Recognition (ASR), also der automatisierten Spracherkennung, in Texte umgewandelt. Anschließend werden mit Artificial Intelligence (AI) Tools und Natural Language Processing (NLP) die Texte analysiert und die Inhalte gemäss vordefinierten Taxonomien und Themen automatisch klassifiziert - unter der Gewährleistung der Datensicherheit.

 

In den Videos werden spezifische Schlüsselbegriffe automatisch erkannt und mit Tags versehen. Nutzer können dank diesen die für sie relevanten Aussagen in jedem Video finden und direkt dort hinspringen.

 

Dies steigert laut dem FinTech den Wert von Video- und Audio-Content und spart Zeit bei der Recherche. Die Universität Genf hat so bereits über 5'000 Stunden Vorlesungen mit der Technologie in benutzerfreundlicher Weise aufbereitet und diese nahtlos mit der Suche von Textdokumenten integriert. Das Unternehmen passt die Funktionen mit Konzeptsuche, Inhaltsanalytics und Statistiken den spezifischen Anforderungen an.