Geldinstitute

07.06.2019 von red

comdirect Studie: Jugendliche vertrauen auch in Sachen Geldanlage auf Youtube

Online schlägt offline: Geht es darum zu erfahren, was im eigenen Umfeld oder in der Welt passiert, so informieren sich 60 Prozent der Befragten allgemein im Internet, 42 Prozent in den sozialen Medien. Nur jeder zweite Jugendliche fragt in seinem Freundeskreis nach aktuellen Themen und Trends; in der Familie spricht nicht einmal jeder Dritte darüber.

Signifikant abgenommen hat die Bedeutung von Zeitungen und Zeitschriften: 2016 gaben noch 37 Prozent der jungen Menschen an, sich darüber zu informieren - aktuell tut dies nur noch jeder Vierte.

 

Bei Bankprodukten schätzen junge Frauen auch den persönlichen Dialog

In Sachen Geldanlage informieren sich Jugendliche nach wie vor am liebsten in der Familie. Dies gilt vor allem für junge Frauen: Sie schätzen den persönlichen Austausch zu Bankprodukten und informieren sich hauptsächlich in der Familie (42 Prozent), in der Bankfiliale (36 Prozent) sowie bei Freunden und Bekannten (31 Prozent).

 

Aber auch digitale Quellen gewinnen zunehmend an Bedeutung, insbesondere Youtube: Erwarben 2016 erst sieben Prozent der Befragten ihre Finanzkenntnisse darüber, so sind es 2019 bereits 20 Prozent. Vor allem bei den männlichen Jugendlichen findet Youtube großen Anklang (26 Prozent gegenüber 13 Prozent bei den weiblichen Befragten). Auch über Blogs informieren sich mehr als doppelt so viele junge Männer wie Frauen (19 Prozent gegenüber 8 Prozent).

 

Wissen zu Geldanlagen über möglichst viele Kanäle verbreiten

'Junge Menschen nutzen die ihnen vertrauten digitalen Kanäle zunehmend auch dazu, sich über Finanzthemen zu informieren', so Arno Walter, Vorstandsvorsitzender von comdirect. 'Mit unserer Website, der Online-Akademie, unserem Blog oder auch Podcasts haben wir ein breites Informationsangebot, was auch gut angenommen wird.' Der in der comdirect Jugendstudie erkennbare Unterschied im Informationsverhalten zwischen jungen Männern und junge Frauen macht aber auch deutlich, dass es eine Vielzahl an Kanälen braucht, um möglichst viele Menschen zu erreichen. 'Mit unserer Initiative finanz-heldinnen beispielsweise richten wir uns gezielt an Frauen und bieten in After Works und über Social Media die Möglichkeit zum persönlichen und digitalen Erfahrungsaustausch', so Walter.

 

Hier können Sie das PDF zur Studie herunterladen.