Geldinstitute > Banktechnik

Bargeld – Standbein der Kundenbindung

Sparkassen nehmen im deutschen Bankenwesen eine besondere Stellung ein. Dem Gemeinnützigkeitsprinzip verpflichtet, haben sie die Aufgabe, einer breiten Bevölkerungsschicht die Möglichkeit einer rentablen Geldanlage zu bieten. Für viele ­Bankkunden ist die heimische Sparkasse der erste Kontaktpunkt für alle Bedürfnisse in ­Sachen Finanzen und Vermögensplanung – von der ersten Spardose über das Girokonto bis hin zu Bausparvertrag oder Lebensversicherung.

Der JetScan® iFX i400 für mehr Produktivität im Cash Center

Neben dem regionalen Fokus steht die ­Institution Sparkasse vor allem für Verlässlichkeit und Kundennähe mit individueller Beratung vor Ort, welche durch ein breit gefächertes Filialnetz sichergestellt wird. Dieser Service bezieht sich neben der Vermögensberatung vor allem auf eine zuverlässige und unkomplizierte Bargeldversorgung. Neue, digitale Bezahldienste sind zweifelsohne praktisch und gehören ins Portfolio jedes modernen Kreditinstituts, doch gerade in der Bundesrepublik gilt nach wie vor oft „nur Bares ist Wahres“, denn die Deutschen lieben ihre Münzen und Scheine. So werden laut der Bundesbank immer noch 74 Prozent aller Transaktionen mit Bargeld durchgeführt, bei Bezahlungen unter fünf Euro sind es sogar 96 Prozent. 

Neben der Anonymität des Bezahlvorgangs spielen hier auch die häufig anfallenden Servicegebühren für alternative Bezahlmethoden eine Rolle. Handwerksbetriebe und regionale Geschäfte sind auf einen zuverlässigen Partner vor Ort an­gewiesen. Häufig wollen sie die Servicegebühren für bargeldlose Bezahlung vermeiden oder es ist einfach nicht praktikabel. Gerade Läden wie Bäckereien, Obsthändler oder kleine Lebensmittelgeschäfte können nicht auf Bargeld verzichten und die Barbezahlung unterbinden. Deshalb benötigen sie einen verlässlichen Partner vor Ort, um ihre Tageseinnahmen einzuzahlen und einen ausreichenden Bestand an Wechselgeld zu garantieren. Sparkassen, und vor allem ihre Zweigstellen vor Ort, stehen hier für einen zuverlässigen und erreichbaren Partner. Eine effiziente Bargeldverarbeitung in der Filiale hat somit eine große Bedeutung in Bezug auf Kundenzufriedenheit und -treue.

Bester Service – am Schalter und im Backoffice

Um diesen wesentlichen Service effizient bereitstellen zu können, ist das Equipment zur Bargeldbearbeitung entscheidend. Dies gilt vor allem bei der Abwicklung am Schalter, bei der der Kunde sich persönlich vom gewissenhaften Umgang bei der Einzahlung seines Bargeldes überzeugen möchte. Thekenlösungen wie der JetScan 150 von Cummins Allison führen dem Kunden die Vorteile moderner Technologien direkt vor Augen und stärken zudem das Vertrauen in „seine“ Sparkasse, wenn seine Bareinzahlung vor seinen Augen gezählt wird. Die direkte Nähe zum Kunden bietet dem Berater die Gelegenheit zu einem Gespräch. Er kann dabei unmittelbar auf die persönliche Belange und Fragen des Kunden eingehen und so die Kundenbindung stärken. Der weitaus größere Teil der Bargeldbearbeitung in der Filiale wird jedoch im Backoffice erledigt. Präzise, schnelle und zuverlässige Geräte wie der JetScan iFX i400 oder der JetSort LX bringen zahlreiche Vorteile für das Backoffice und nicht zuletzt für die Angestellten der Filiale. Hier wird die Grundlage für ein ­effizientes Cash-Management gelegt. Die Bearbeitung des Bargelds kann auch bei einer dünnen Personaldecke mühelos abgewickelt werden, ohne andere Aufgaben zu vernachlässigen. Mitarbeitern bleibt ­genügend Zeit, sich eingehend mit den ­Anliegen ihrer Kunden auseinanderzusetzen und so einen exzellenten Service zu bieten. Das steigert nicht nur die Kundenzufriedenheit, sondern fördert auch die Motivation der Mitarbeiter. Zahlreiche große Sparkassen kennen all diese Vorteile bereits seit vielen Jahren und verlassen sich auf die Lösungen von Herstellern wie Cummins Allison.

Bessere Customer Experience bei weniger Kosten

Neben der Kundenzufriedenheit spielt jedoch auch ein weiterer entscheidender Faktor eine Rolle, wenn es um eine effiziente Bearbeitung von Bargeld geht – die Kosten. Der Bargeldkreislauf in Deutschland wird im Wesentlichen von Geldwerttransport-Unternehmen getragen, welche das Bargeld in den Filialen abholen, es in ihren Cash-Centern zählen und sortieren, zu den Filialen der Bundesbank bringen und die Banken mit frischem Bargeld versorgen. Die dadurch entstehenden Kosten für die Filialen sind in den letzten Jahren stetig gestiegen und werden für viele Sparkassen zunehmend zu einer Herausforderung. Deswegen arbeiten immer häufiger mehrere regionale Institute im Verbund, um die kontinuierlich steigenden Kosten zu teilen. Ein Beispiel für einen derartigen Zusammenschluss ist die S-Bargeldlogistik in Mühlheim an der Ruhr. Für Sparkassen in infrastrukturell schwächeren Regionen eignet sich diese Möglichkeit weniger – sie sind zum Teil dazu gezwungen, die Bargeldbearbeitung wieder in die eigene Filiale zurückzuholen, um das Serviceversprechen an ihre Kunden zu halten. Mit dem Einsatz entsprechender Technologien können sie umfangreiche Kosten einsparen, in dem sie bestimmte Prozesse im Bargeldkreislauf nicht an Geld- und Wertdienstleister auslagern, sondern Teile des Bargeldhandlings effizient in der Filiale direkt erledigen.

Bestens ausgestattet in die Zukunft

In Zeiten zahlreicher digitaler Angebote wünscht sich der Kunde mehr Service und individuelle Beratungsleistungen, die über das rein transaktions-basierte ­Tagesgeschäft hinausgehen. Der Zweigstelle kommt deshalb eine entscheidende Rolle zu. Banken, die ihre Filialen weiterhin als ­Anker zur Kundengewinnung und -betreuung sehen, bieten ihren Kunden ein ausgewogenes Portfolio, das neben der Beratung in Finanzfragen auch eine reibungslos funktionierende Bargeldlogistik garantiert. Moderne technologische Lösungen wie die von Cummins Allison er­lauben, ein breit gefächertes Serviceangebot aufrechtzuerhalten und den örtlichen Filialen ihren Versprechen den Kunden gegenüber nachzukommen: „Wenn’s um Geld geht… Sparkasse“.