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08.03.2018 von hs

ALVARA startet Innovationsprojekt “Future Payment“

Wie auf den ALVARA INNOVATIONSTAGEN in 2017 angekündigt, richtet ALVARA im neuen Jahr den Blick in Richtung „Zukunft des Zahlungsverkehrs“. Mit dem Projekt „Future Payment“ zeigt sich das Leipziger Unternehmen von seiner innovativen Seite.

„Alle 140 Teilnehmer der ALVARA INNOVATIONSTAGE 2017 waren sich darüber einig, dass die Digitalisierung der Schlüssel für die Herausforderungen und die Zukunftsfähigkeit des Bargeldes ist“, erläutert Bernd Hohlfeld, Vorstand der ALVARA Cash Management Group AG. „Wir stellen uns dieser Aufgabe und machen das Thema „Future Payment“ zusammen mit unseren Kunden und Partnern zur gemeinsamen Mission.“

 

Die enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen ALVARA und ihren Kunden bildet dabei den fruchtbaren Nährboden für innovative Ideen. Neue Marktanforderungen und Entwicklungen werden so frühzeitig erkannt und in Lösungen verwandelt.

 

Auf dem Weg hin zu einer ganzheitlichen Betrachtung des Themas „Future Payment“ holt ALVARA nun auch Vertreter aus der Wissenschaft und Forschung ins Team: Gemeinsam mit der Universität Leipzig formen die ALVARA-Experten Ideen, wie der Zahlungsverkehr der Zukunft gestaltet werden kann und gleichzeitig den Anforderungen an Sicherheit und Stabilität gerecht wird.

 

Prof. Dr. Rainer Alt vom Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Leipzig und Aufsichtsrat bei ALVARA wird das Projekt von Seiten der Universität begleiten. In gemeinsamen Innovationsworkshops beschäftigen sich die Teilnehmer aus Wissenschaft und Praxis eingehend mit den Megatrends Sicherheit, Mobilität und Logistik, Konnektivität und künstlicher Intelligenz bzw. AI – welche bei ALVARA thematisch sowohl zum Geschäftsmodell passen, als auch darüber hinausgehen. Zudem gibt es ein Angebot an themenspezifischen Abschlussarbeiten und Praktika.

 

„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ALVARA“, sagt Alt. „Das Unternehmen ist ein beeindruckendes Beispiel, wie die Informationstechnologie bereits weit vor dem Aufkommen des Schlagwortes der Digitalisierung Innovation geschafft hat. So ist es bereits gelungen mit der ICC-Plattform alle Akteure des Bargeldkreislaufs – vom Retailer bis hin zur Bundesbank – elektronisch zu vernetzen und damit erstmals eine durchgehende Transparenz des gesamten Bargeldkreislaufes zu schaffen.“

 

 

Prof. Dr. Alt ist zuversichtlich, dass diese Innovationskraft dem gemeinsamen Projekt den notwendigen Schub verleiht. Befassen wird sich die Projektgruppe auch mit dem Thema Blockchain. „Es ist wichtig, Blockchain nicht nur auf Krypto-Tokens wie etwa Bitcoin zu reduzieren“, erläutert Alt. „Die dahinter stehende Distributed Ledger-Technologie (DLT) wird eine Schlüsseltechnologie des Internets für die kommenden Jahre sein. Dementsprechend ist es ratsam, dass Unternehmen sich frühzeitig mit dieser Technologie vertraut machen und die Konsequenzen für ihre bestehenden sowie zukünftigen Anwendungsfelder ermitteln. Bei ALVARA könnten diese in den Bereichen Logistik, Maschinen-Kommunikation oder Identitätskontrolle liegen und die bestehenden Strategiefelder Sicherheit und Kundennutzen stärken.“

 

Entsprechende F&E-Projekte (Forschung & Entwicklung) sind bereits initiiert und erste Ergebnisse bald verfügbar. Zusätzlich ist eine Masterarbeit zu dem Thema bereits ausgeschrieben worden, um die Sachverhalte zu vertiefen und gemeinsam weiterzuentwickeln.