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04.03.2015 von hs

SWIFT erweitert Sanctions Testing-Service um neue Vergleichsmöglichkeiten für die Leistungsmessung

Der neue “Peer Assessment Service” ermöglicht Finanzinstituten einen Vergleich der Leistungsfähigkeit ihrer Embargo-Filter mit denen ähnlicher Institute.

SWIFT erweitert seinen Sanctions Testing-Service um das Modul „Peer Assessment“. Der Sanctions Testing-Service unterstützt Finanzinstitute bei der Optimierung der Leistungsfähigkeit ihrer Systeme für das Screening von Geschäftspartnern und Kunden sowie von Transaktionen. Mithilfe des Service können sie feststellen, ob ihre Systeme korrekt arbeiten und illegale Transaktionen oder mit Embargos belegte Kunden zuverlässig aufspüren.  

 

 

Leistungsvergleich möglich

 

Der jetzt neu eingeführte „Peer Assessment Service“ wurde von SWIFT gemeinsam mit Sanctions Testing-Kunden als Bestandteil seiner am Bedarf der Finanzwelt ausgerichteten Strategie entwickelt, Compliance-Dienste für die Bekämpfung der Finanzkriminalität zur Verfügung zu stellen. Dieser neue optionale Service erweitert das Sanctions Testing-Angebot von SWIFT für Finanzinstitutionen um die Möglichkeit, die Leistungsfähigkeit ihrer Embargo-Filter mit der von anderen teilnehmenden Institutionen zu vergleichen. Der Peer Assessment-Service von SWIFT nutzt dazu eine Leistungsmessbasis aus aggregierten Daten von anderen Sanctions Testing-Nutzern mit ähnlichen Geschäftsmerkmalen. Die Basis wird künftig ausgebaut und im Laufe der Zeit durch den Beitritt weiterer Banken zu diesem Service fortentwickelt. Die von der Finanzwelt vorangebrachte Initiative vergrößert so die Bandbreite der Leistungsbewertungen und betrieblicher Anwendungen.  



„Viele Finanzinstitutionen nutzen bereits den Sanctions Testing-Service von SWIFT, um die Effizienz und die Wirksamkeit ihrer Compliance-Systeme für Sanktionen zu steigern“, sagte Tony Wicks, Sanctions Testing Product Manager bei SWIFT. „Die Erweiterung durch das Modul Peer Assessment schafft noch mehr Transparenz, denn jetzt können die Banken sehen, was ihre Systeme im Vergleich zu anderen Banken mit ähnlichen Geschäftsmerkmalen leisten. Damit trägt dies auch zur weiteren Entwicklung der Marktpraktiken bei.“



Der Sanctions Testing-Service von SWIFT wurde 2012 im Markt eingeführt. Mit diesem Service wird die Wirksamkeit von Transaktions- und Kunden-Filtereinrichtungen sowohl auf korrekte Treffer als auch auf unscharfe Übereinstimmungen hin überprüft – etwa auf Namen, die ähnlich sind, aber nicht exakt denjenigen in Sanktionslisten entsprechen. Nutzern wird somit die Integration regelmäßiger Überprüfungen und Abstimmungen in ihre Compliance-Prozesse für Sanktionsvorgaben ermöglicht. Zudem können sie hieraus eine Strategie zur Leistungs- und Effizienzsteigerung entwickeln. Der Service wird bereits von mehr als 20 Institutionen weltweit genutzt, die 35 Prozent des Nachrichtenaufkommens auf dem SWIFT-Netzwerk stellen, ebenso wie von großen Versicherungen. SWIFT bietet zudem neben Prüfungs- und Beratungsservices auch eine Auswahl von Gruppen- und Regional-Lizenzen an.  

Weitere Informationen zum Sanctions Testing-Service finden Sie unter www.swift.com/sanctionstesting.