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25.04.2019 von red

USU entwickelt mit KatanaGo neues Modul für Big Data Analytics

Die neue USU-Lösung KatanaGo sorgt künftig für die automatisierte Weiterverarbeitung von Industriedaten und die Bereitstellung von Workflows für den produktiven Einsatz. Der USU-Geschäftsbereich Katana ergänzt damit sein Portfolio für datengetriebene digitale Service-Angebote.

KatanaGo ist ein integriertes Modul der Katana Big-Data-Analytics-Plattform, die seit Ende März 2019 ebenfalls in einer neuen Version verfügbar ist. Wichtigste Änderungen betreffen die Verbesserung und Vereinheitlichung der grafischen Benutzeroberfläche sowie das Rollen- und Berechtigungskonzept. Mit der flexibel skalierbaren Katana-Plattform lassen sich nicht nur riesige Datenmengen, sondern auch Echtzeitdaten sehr schnell in einer einheitlichen Architektur verarbeiten. Um dies zu ermöglichen, kommen modernste Technologien wie In-Memory-Verarbeitung, Machine Learning oder Complex Event Processing zum Einsatz.

KatanaGo zur automatisierten Bereitstellung von Services

Mit KatanaGo können Anwender ihre Katana-Workflows in einer skalierbaren Cloud-Umgebung für ihre datengetriebenen Services bereitstellen. Die automatische Versionierung der Workflows und eine historisierte Aufbewahrung der Ergebnisse vereinfachen die reibungslose Durchführung von Services. Durch vielfältige Schnittstellen ist eine nahtlose Integration in bestehende IT-Landschaften möglich. KatanaGo unterstützt ferner weitere Bereitstellungsarten, zum Beispiel MatLab- sowie Docker-Container und ist flexibel für jede denkbare benutzerdefinierte Laufzeitumgebung nutzbar. 

KatanaFlow zur raschen Analyse und Aufbereitung von Industriedaten

Auch die bereits seit 2018 verfügbare grafische Entwicklungsumgebung für Data Science, KatanaFlow, wurde weiterentwickelt und steht Data Scientisten bzw. Ingenieuren in einer neuen Version zur Verfügung. Die Lösung unterstützt gezielt bei der Datenvorverarbeitung, -bereinigung, und -korrelation, sowie der Erstellung von Zeitreihenanalysen, Muster- und Anomalie-Erkennung und vielen weiteren Auswertungen. Durch Drag & Drop vorgefertigter Bausteine und Komponenten aus umfangreichen Machine-Learning- und Data-Mining-Bibliotheken lassen sich aussagekräftige Modelle schnell und einfach erstellen. Mit dem erweiterten Rollen- und Berechtigungs-Konzept der neuen Version ist es möglich, private Workflows zu verwalten und die Zusammenarbeit von Benutzern zu verbessern. Ferner wurden die Ergonomie der Oberfläche und das Zusammenspiel mit Jupyter-Notebooks überarbeitet.

Katana ist aus dem USU-Forschungsbereich hervorgegangen und seit 2017 ein USU-Geschäftsfeld, das sich auf Big Data Analytics als Schlüsselfeld der Digitalisierung spezialisiert hat. Erfolgreiche Industrieprojekte zeigen, welches Marktpotenzial in Daten-getriebenen digitalen Service-Angeboten liegt.