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19.03.2014 von kpl

Epsons Wachstumspläne für Business-Inkjet

Mit Bye, Bye Laser hat Epson in den letzten Jahren für viel Aufsehen gesorgt. Investitionen von rund 125 Millionen Euro in Tintenstrahltechnologie tragen jetzt Früchte.

Epson stellt seine Wachstumspläne für das Segment Unternehmensdruck sowie die zu diesem Zweck entwickelten Business-Inkjet-Lösungen vor. Alle 18 heute vorgestellten Tintendrucker basieren dabei erstmals vollständig auf der PrecisionCore Technologie, die das Resultat einer rund 125 Millionen Euro umfassenden Investition in Forschung und Entwicklung ist. Auf die Qualität und Zuverlässigkeit dieser Drucktechnologie aufbauend erlaubt das heute ebenfalls vorgestellte WorkForce Pro RIPS-System (Replaceable Ink Pack System) Anwendern den Druck von 75.000 Seiten ohne Wechsel der Verbrauchsmaterialien. Das RIPS-System minimiert die Ausfallzeiten der Drucker durch beispielsweise Wartung und Wechsel der Druckkartuschen. Der mit diesen Ausfallzeiten einhergehende Verlust wird in den EU5-Unternehmen derzeit auf rund 7 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt1. Unternehmen, die von Lasertechnologie auf Tinte umstellen, erhalten so weitere Vorteile an die Hand.

 

Schahin Elahinija, Leiter Marketing der Epson Deutschland GmbH, erläutert: „Tintenstrahldruck ist die Zukunftstechnologie für Unternehmen. Neben enormen Kostenersparnissen durch einen deutlich geringeren Stromverbrauch existiert bei Tinte auch keine Gefahr durch etwaige Emissionen von Tonerstaub. Dank unserer PrecisionCore-Drucktechnologie, die wir bereits in industriellen Drucklösungen wie beispielsweise der SurePress L-Serie einsetzen, profitieren Unternehmenskunden neben den Kostenvorteilen nun auch noch von hoher Zuverlässigkeit und Qualität. So ist unser RIPS-System mit einem Druck von bis zu 75.000 Seiten ohne Wechsel der Verbrauchsmaterialien durch PrecisionCore erst möglich geworden. Dank PrecisionCore erhalten wir als Hersteller deutlich mehr Flexibilität und Spielraum bei der Entwicklung neuer Produkte, denn sie bietet uns ein erheblich größeres Potenzial als Lasertechnologie.“

 

Unterstützt wird diese Einschätzung von regelmäßigen Marktbeobachtungen und -analysen. So prognostiziert beispielsweise der Marktforscher IDC-Research eine zunehmende Akzeptanz von Tinte in Unternehmen und damit verbunden ein beständiges Wachstum des Business-Inkjet-Marktes.

 

Phil Sargeant, Programmchef bei IDC, sagt: „Der Markt für Tintenstrahldruck in Unternehmen wächst kontinuierlich. Tintenstrahldrucker für den Geschäftsbereich werden bis 2017 unseren Erwartungen zufolge 25 Prozent des Marktanteils an gewerblichen Drucker- und Multifunktionsgeräten in der Region EMEA ausmachen.“

 

„Deutschland ist bei der Entwicklung der Büros hin zu Tinte etwas weiter als andere Länder in Europa“, führt Elahinija weiter aus, „daher sind wir überzeugt, dass bis zum Jahr 2016 rund 50 Prozent der Büros in Deutschland mit Tinte drucken werden. Wir setzen auf Tinte als Drucktechnologie und bleiben bei unserer „Bye, Bye Laser“-Strategie.“