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11.04.2017 von hs

Giesecke+Devrient wächst

Giesecke+Devrient (G+D) hat im Geschäftsjahr 2016 mit knapp 2,1 Milliarden Euro den höchsten Umsatz der Unternehmensgeschichte erzielt zudem stieg das Ergebnis vor steuern auf 125 Millionen Euro (+23 Prozent). Der Bankenbereich bleibt einer der Hauptumsatzträger. 

Sieht Banknoten wie auch Debitkarten noch über Jahrzehnte im Markt, Ralf Wintergerst, Vorsitzender der Geschäftsführung von G+D

„Im Geschäftsjahr 2016 konnte Giesecke+Devrient das gute Ergebnis des Vorjahres noch einmal übertreffen und in einem starken Wettbewerbsumfeld nachhaltig wachsen“, sagt Ralf Wintergerst,  Vorsitzender der Geschäftsführung von Giesecke+Devrient.

 

Neue Unternehmensstruktur

 

Im Zuge der neuen Struktur von G+D wurden die Geschäftsbereiche Banknote und Mobile Security umbenannt. Banknote trägt nun den Namen „Giesecke+Devrient Currency Technology GmbH“ und Mobile Security firmiert unter „Giesecke+Devrient Mobile Security GmbH“. Die weiteren Teilkonzerne sind die Veridos GmbH, an der G+D einen Mehrheitsanteil von 60 Prozent hält, und die börsennotierte secunet AG, an der G+D als Mehrheitsaktionär mit rund 79 Prozent beteiligt ist.

 

„Mit der neuen Aufstellung haben wir leistungsfähige Teilkonzerne geschaffen, die deutlich näher an ihren Märkten agieren können“, so Ralf Wintergerst. „Damit ist G+D in der Lage, die Anforderungen der Kunden noch schneller und genauer umzusetzen. Die Zentralfunktionen unterstützen die Teilkonzerne dabei strategisch.“

 

Der Bereich Banknote trug mit rund 928 Millionen Euro erneut den größten Anteil zum Konzernumsatz bei. Insbesondere bei Sicherheitslösungen, im Anlagenbau sowie dem Geschäft mit Automatisierungssystemen für den Bargeldkreislauf konnten wachsende Umsätze verzeichnet werden. Der Bereich schloss das Berichtsjahr mit dem höchsten Auftragsbestand seiner Geschichte ab.

 

 

 

Eigenständige Einheit für Digitalisierung

G+D gründet zum Mai 2017 eine Einheit, die im Unternehmen als Impulsgeber für neue digitale Technologien und Geschäftsmodelle dienen soll. Als rechtlich eigenständige Tochtergesellschaft wird „G+D advance52“ die Teilkonzerne bei der Weiterentwicklung ihres digitalen Geschäfts entlang der Kernthemen Bezahlen, Identitäten und Konnektivität unterstützen. In enger Zusammenarbeit mit den Kunden sollen neue digitale Produkte schnell bis zur Marktreife entwickelt und anschließend zur eigenständigen Vermarktung an die Tochterunternehmen übergeben werden.

Ausblick

G+D blickt mit Zuversicht auf das laufende Geschäftsjahr und rechnet mit einem Umsatz und operativen Ergebnis in der Größenordnung von 2016. Im Geschäftsbereich Currency Technology (zuvor: Banknote) werden konstant hohe Umsätze auf dem Niveau des Vorjahres erwartet. Zukäufe schließt Wintergerst ausdrücklich nicht aus.