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14.01.2015 von Yvonne Lünzmann, PR & Social Media Managerin, EPSON DEUTSCHLAND GmbH

Drucken im Finanzwesen

Laser- und Tintenstrahlmythen auf dem Prüfstand. Policen, Formulare, Korrespondenzen – im Finanzumfeld wird ausgesprochen viel zu Papier gebracht. Umso wichtiger ist es, sich auf seinen Drucker jederzeit verlassen zu können.

Den beiden gängigen Drucktechnologien haften aber vielerorts Vorurteile an: Tintenstrahldrucker fressen Tinte, Laserdrucker Strom. Stimmen diese und andere Klagen eigentlich? Wenn die häufigsten Gerüchte zum Thema Tinten- und Laserdruck hinterfragt werden, ergeben sich wichtige Auswahlkriterien.

 

Verschiedene Faktoren beeinflussen die Funktionsstärke und Leistung eines Druckers. Einer der wichtigsten ist das Alter des Geräts: Von einem alters­schwachen Oldtimer sind keine Rekorde zu erwarten, egal ob er mit Tinte oder Laser arbeitet. Fast ein Drittel der deutschen Büroangestellten wünscht sich in diesem Zusammenhang ­einen neuen Drucker am Arbeitsplatz. Das hat eine im Auftrag von Epson durch­geführte repräsentative Studie unter 1.000 Befragten ergeben. Ein weiterer ausschlaggebender Aspekt für qualitativ hochwertige und zufriedenstellende Druck- oder ­Kopierergebnisse ist die zugrundeliegende ­Technologie des Geräts.

 

Qualität: Tintenstrahler nicht nur für Fotodruck

 

Galten Lasergeräte seit den 80er-Jahren vielerorts als Standard für die Büroausstattung, haben sie die Tintenstrahldrucker in den vergangenen Jahren immer weiter eingeholt. Die oftmals günstigeren Tintengeräte stehen für exzellenten Fotodruck. Das ist richtig, denn unter vergleichbaren Geräten ist die Fotoqualität von Tinte kaum zu schlagen, vor allem wenn der Anwender spezielles Fotopapier in das Papierfach legt. Fortschritte bei Tintenrezeptur und Druckköpfen sorgen jedoch ­dafür, dass heute auch Tintenstrahler Texte und farbige Gra­fiken gestochen scharf sowie wisch- und wasserfest abbilden.

 

Reichweite: Deutsche sind ­Vieldrucker

 

Für den Einsatz von Tinte in den Büroumgebungen von Banken, Versicherungen und Finanzdienstleistern ist es wichtig, dass Anwender sich für ein Gerät entscheiden, das für ihre Anforderungen geeignet ist. Nur dann ist gewährleistet, dass beispielsweise die Mechanik im ­Geräteinneren auch auf die Ausdruck­anzahl ausgelegt ist. Schon bei zehn Mitarbeitern und einem durchschnittlichen Druckaufkommen von 25 Seiten pro Kopf und Tag kommen schnell tausende Seiten monatlich zusammen. Gerade in der Finanzbranche wird oft noch deutlich mehr zu Papier gebracht. Die Menge an Ausdrucken bestimmt die Reichweite der Tintenpatronen. Das Vorurteil besagt, dass letztere gefühlt immer leer sind und ständige Wartung und Wechsel erfordern. Doch es gilt zu differenzieren, denn für ihre Bürogeräte bieten Hersteller oftmals Tintentanks an, die bis zu 10.000 Textseiten bedrucken. Das verweist sogar die meisten Laserdrucker auf die Plätze.

 

Geschwindigkeit: Lange Aufheizphasen beim Laserdrucker

 

„Tintendrucker sind zu langsam“, heißt es häufig, wenn es um die Auswahl neuer ­Büroausstattung geht. Vergessen wird ­allerdings oft, dass Lasergeräte im Gegensatz zu Tintenstrahlern bestimmte Bauteile im Inneren auf knapp 200 Grad Celsius vorheizen müssen, bevor sie drucken können. Diese Aufheizphase tritt jedes Mal auf, wenn das Gerät eingeschaltet oder aus dem Standby-Modus „geweckt“ wird. Bei Tintenstrahldruckern liegt die erste Seite deutlich früher im Ausgabefach. Eine Studie von Coleman Parkes Research hat in diesem Zusammenhang ergeben, dass 61 Prozent der in deutschen Unternehmen gedruckten Dokumente zehn Seiten oder kürzer sind. In den meisten Fällen hat ­Tinte daher den Druckjob abgeschlossen, bevor Laser richtig angefangen hat.

 

Stromverbrauch: Weniger Druckkosten dank Tinte

 

Ein weiteres wichtiges Argument für Tinte im Büro ist der Stromverbrauch. Dieser ist bei Laserdruckern deutlich höher. Ein Multi­funktionsgerät verbraucht im Druckbetrieb zwischen 300 und 500 Watt, je nach Modell und Hersteller auch deutlich mehr. Vor allem in der Aufheizphase kann der Verbrauch bis zu 1.000 Watt betragen. Das entspricht einer Herdplatte auf höchster Stufe. Vergleich­bare Tintenstrahler benötigen dagegen nur rund 25 Watt. Das ist nicht nur ökologisch ­betrachtet ein Pluspunkt, sondern drückt die Energiekosten gegenüber vergleichbaren Lasergeräten um 80 Prozent – das macht sich natürlich auch in deutlich niedrigeren Druck­kosten insgesamt bemerkbar.