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13.09.2012 von hs

Neue IBM z-Serie im Angebot

25 Prozent mehr Leistungsfähigkeit pro Prozessor-Core und 50 Prozent mehr Gesamtleistungsfähigkeit auf Systemebene im Vergleich zur Vorgängerversion sowie mehr als 100 konfigurierbare Cores – damit argumentiert IBM für die nächste Mainframe-Generation  zEnterprise EC12 und will so die Ablösung bestehender Großrechner voran treiben.

Alle verbesserten Parameter kann IBM beim Modell zEnterprise EC12 zur Verfügung stellen, ohne dass ein größer dimensionierter Stromanschluss nötig ist. In die Entwicklung dieser neuen Reihe hat die IBM eine Summe in Höhe von 1 Milliarde Dollar für Forschung und Entwicklung investiert. Damit soll die sichere Verarbeitung von sensiblen Unternehmensdaten auch bei großem Datenwachstum gelingen. Einen starken Anstieg der Datenmengen haben vor allem Anwender aus der Finanzwirtschaft. Sie suchen zudem neue Wege zur Gewinnung von relevanten Erkenntnissen beispielsweise aus Finanz-, Kunden- und ERP-Systemen. Das zEC12-System bietet dabei eine besondere  Auslegung für den Analytikbetrieb. Damit lassen sich sehr große Rohdatenmengen verarbeiten und sie in wettbewerbsvorteilhaftes Wissen zu transformieren.

 

In punkto Sicherheit reklamiert die IBM, dass die eingebauten Security-Einrichtungen, die einschlägigen Sicherheits- und Compliance-Anforderungen verschiedener Branchen abdecken. So sind die z-Server laut IBM die einzigen kommerziellen Serversysteme, die für die Sicherheitsklassifizierung Common Criteria Evaluation Assurance Level 5+ entworfen sind. Damit können auch viele unterschiedliche Anwendungen mit vertraulichen Daten auf einem einzelnen Mainframe-System betrieben werden. Das zEC12-System enthält eine Reihe innovativer Security- und Privacy-Features, um Daten “on the flight” zu schützen – eine wichtige Eigenschaft im Zeitalter von Internet Banking und mobiler Clients.

 

So enthält das System einen manipulationsresistenten kryptografischen Coprozessor, der für die Absicherung von Transaktionen und sensiblen Daten zuständig ist. Dieser Prozessor kann beispielsweise dazu konfiguriert werden, digitale HQ-Signaturen zu unterstützen, die für Anwendungen im Umfeld intelligenter Pässe, Ausweise und gesetzlicher Online-Anwendungen eingesetzt werden. Damit lassen sich bisherige handschriftliche Unterschriften, wie von der EU und häufig im öffentlichen Sektor benötigt, ersetzen.

 

Für das zEC12-System verspricht IBM eine um 30 Prozent gegenüber dem Vorgänger gesteigerte Leistung bei Analytik-Workloads. Zusätzlich ermöglicht die Unterstützung für den DB2 Analytics Accelerator, der eine Netezza Data-Warehouse-Appliance in Verbindung mit dem zEC12 bringt, komplexe Geschäftsanalytik und Systembetriebsanalystik auf der gleichen Plattform zu fahren.

 

Mit einer weiteren Besonderheit wartet das zEC12-System auf, wenn es um die Einsatzumgebung geht: Erstmals auch ohne Doppelboden im Rechenzentrum lässt sich der Großrechner einsetzen. Durch die Verfügbarkeit von Overhead-Strom- und Verkabelungsmöglichkeit erhalten Kunden mehr Flexibilität bei der Auswahl des Einsatzortes eines Mainframes.