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12.05.2015 von hs

Wie Finanzdienstleister nach Fusionen und Übernahmen ihre Altsysteme beruhigt abschalten können

Banken und Versicherungen haben oft historisch gewachsene Anwendungen, meist großrechnerbasierte Individualentwicklungen. Diese zeichnen sich oft durch unzureichende Dokumentation, veraltete Betriebs- und Entwicklungsumgebungen sowie viele Schnittstellen und eine hohe Komplexität aus. Häufig werden sie nur noch aus Compliance-Gründen am Leben erhalten, weil – wenn auch selten – der Zugriff auf die in den Anwendungen enthaltenen Informationen möglich sein muss.

Wenn inzwischen bereits modernere Systeme genutzt werden oder es wegen Fusionen und Übernahmen Redundanzen gibt, wird das Stilllegen der Applikation aus Kostengesichtspunkten notwendig. Dem entgegen steht, dass die Daten aufgrund rechtlicher Vorschriften und Audits sowie weiterer Compliance-Vorgaben unveränderbar vorgehalten werden müssen, auch wenn sie selten benötigt werden. Diese Herausforderung löst CSP mit der Standardsoftware Chronos durch ein durchdachtes Application Retirement auf der Basis der Datenbankarchivierung.

Der Hersteller verspricht: "Die Lösung verwendet ein offenes Speicherformat. Dadurch bleibt die Lesbarkeit der Daten auch langfristig erhalten. Um Einzelfälle zu recherchieren, muss nicht der gesamte archivierte Datenbestand aktiviert werden. Ein einfacher, webbasierter Client ermöglicht es, Daten auch nach dem Application Retirement zu recherchieren oder selektiv auf stillgelegte Datenbankinhalte zuzugreifen. Sachbearbeitern und dem Management von Banken und Versicherungen stehen auf diese Weise sehr komfortable und einfache Abfragemöglichkeiten zur Verfügung. Die Applikationslogik kann darüber hinaus auch durch entsprechende Abfragen über das Archiv abgebildet werden. Es wird lediglich eine Chronos-Installation benötigt – selbst dann, wenn eine große Anzahl von Applikationen stillgelegt wird“, erläutert Sales Manager Frank Werner."


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