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27.03.2015 von hs

VGH Versicherung: Unified Communications Umgebung wieder auf dem neuesten Stand

Ein zeitgemäßer Arbeitsplatz mit einer perfekt funktionierenden Telefonie ist für Versicherungsunternehmen Grund­voraussetzung für einen reibungslosen Geschäftsablauf. Um dies sicherzustellen, müssen die eingesetzten Lösungen regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht werden.

Bei VGH, ÖVB, ÖVOL, ÖSA und Alte Oldenburger Versicherung war ein Update der IP-Telefonie-Lösung zwingend erforderlich, denn der eingesetzte Cisco Unified Communications Manager 7.1 hatte das Ende seines Lebenszyklus erreicht. Fünf Unternehmen – insgesamt 4.300 Arbeitsplätze – mussten gleichzeitig und ohne den Betrieb zu stören migriert werden. Keine triviale Aufgabe.

 

Neben den organisatorischen Herausforderungen eines zeitgleichen Updates auf das neue Release des Cisco Unified Communications Manager waren auch zusätzliche Anwendungen auf die neue Version zu migrieren. Denn über den Cisco Unified Communications Manager sind auch verschiedene Lösungen von Dritt­anbietern angebunden. Dazu gehören die Chef-Sekretärinnen-Funktion und Automatic Call Distribution (ADC-) Anwendungen für die automatische Weiterleitung von eingehenden Anrufen genauso wie der Rückrufbriefkasten am Endgerät, die Contact-Center-Applikation mit zirka 1.000 Agenten sowie eine mandantenfähige Administrationsoberfläche als Schnittstelle für die im ivv-Verbund angeschlossenen Versicherer. Daher mussten auch Änderungen an Schnittstellen, über die der UC Manager mit den Applikationen der Drittanbieter kommuniziert, auf ihre Funktionsfähigkeit hin überprüft werden. Dieser Aufgabe hat sich der auf öffentlich-rechtliche Versicherer spezialisierte IT-Dienstleister ivv GmbH angenommen, dessen größter Kunde die VGH Versicherung ist. Weil Computacenter als zertifizierter Cisco-Partner über umfassendes Know-how sowie Erfahrungen aus zahlreichen vergleichbaren Projekten verfügt, beauftragte die ivv GmbH die Experten damit, die Migration des Unified Communication Managers durchzuführen. Zudem hatten beide IT-Dienstleister bereits in einem vorhergehenden Projekt bei der Umstellung auf eine neue Telefonie-Lösung für die VGH erfolgreich zusammengearbeitet.

 

Der IT-Dienstleister aus Kerpen legte zwei mögliche Lösungsszenarien zur Auswahl vor. Der Kunde entschied sich für eine Variante, die dann zunächst in der Celler Regionaldirektion des Versicherers getestet wurde. Nachdem dieser Test erfolgreich verlief, fand die Migration unternehmensweit statt. „Da eine perfekt funktionierende Telefonie im Arbeitsalltag des Versicherungswesens unabdingbar ist, musste das Update möglichst ohne Ausfälle für die ivv-Kunden durchgeführt werden“, erläutert Oliver Track, Systemmanager Netzwerkdienste und Projektleiter für dieses Projekt bei der ivv GmbH. Dank eines detaillierten Feinkonzeptes und des optimalen Projektmanagements konnte Computacenter die Zeitvorgaben der ivv für dieses Projekt exakt einhalten.

Reibungslose Umstellung


Um den Versicherungsbetrieb nicht zu beeinträchtigen, fand die eigentliche Migration in einer Nacht am Wochenende statt. Am Tag danach war der Telefonverkehr der VGH Versicherung wieder ohne Beeinträchtigung nutzbar. Während des Imports der Daten wurden diese um ungenutzte Lizenzen und User bereinigt. Die Umstellung erfolgte somit nicht durch ein Upgrade, sondern durch einen manuellen Import- und Exportprozess, um eine höchstmögliche Datenqualität zu erreichen. Computacenter realisierte die Einrichtung der neuen virtuellen Server für den Cisco Unified Communications Server. Den Support und die Datenpflege übernimmt nach wie vor die ivv GmbH. Außerhalb der Bürozeiten wird das System von Computacenter aus dem Network Operations Center in Kerpen überwacht und im Störungsfall Maßnahmen zur Erhaltung der Erreichbarkeit des betroffenen Standorts ergriffen.

 

Mehr Flexibilität


Dank der Migration auf eine virtualisierte Version des Cisco Unified Communication Managers sind die Betriebskosten deutlich gesunken. Zudem ist es künftig möglich, flexibler auf wachsende Kundenanforderungen zu reagieren. Darüber hinaus bietet die Version 9.1 eine Basisplattform für neue Features in der Telefonie, beispielsweise die Integration der Videoinfrastruktur, die momentan bei der ivv getestet wird. Die Mitarbeiter der ivv-Kunden arbeiten an einem zeitgemäßen Arbeitsplatz mit einer zukunftssicheren Lösung, die noch viel Potenzial bietet.