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10.07.2017 von hs

Bundesrat gibt grünes Licht für IDD

Der Bundesrat verabschiedete am Freitag die Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD (Insurance Distribution Directive). Bei der IDD war es praktisch in letzter Minute zu entscheidenden Änderungen im Gesetzesentwurf gekommen. Nach diesen können Makler weiterhin zwischen Provision und Honorar entscheiden, im Privatkunden- wie auch im Firmengeschäft.

"Robuste Compliance-Funktionalität für Social-, Mobil- und Webkommunikation für regulierte Unternehmen ist entscheidend, damit eine problemlose Kundenkommunikation gewährleistet ist", Olivier Maire, EMEA Director bei Hearsay Systems

Das Gesetzt tritt am 23. Februar 2018 in Kraft. Für die Lebensversicherer gibt es einige neue Pflichten in der Kommunikation und der Weiterbildung. Verbraucher sollen beim Abschluss von Versicherungsverträgen besser beraten werden und mehr Informationen über den Wert ihrer Lebensversicherung bekommen.

Olivier Maire, EMEA Director bei Hearsay Systems, kommentiert:

„Bis letzten Freitag zögerten viele Versicherungsunternehmen mit der konkreten Umsetzung der Richtlinie, da einige Details bis zur Verabschiedung durch den Bundesrat noch ungeklärt waren. Jetzt wird es aber höchste Zeit, sich um die Realisierung zu kümmern! Um den Aufwand bei der Umsetzung möglichst gering zu halten und diese fristgerecht zu realisieren, sollten Versicherer auf Tools zurückgreifen, die sie unterstützen.

Schon heute bestehen Pflichten zu Information, Beratung und Dokumentation. Diese stellen bereits Marktverhaltensregeln dar. Wer seine Kunden nicht rechtzeitig über seinen Status informiert, zum Beispiel auf seiner Homepage oder in einer App, kann abgemahnt oder verklagt werden.

Diese Vorschriften werden zukünftig noch verschärft. Besonders im Online-Vertrieb wird man sich verstärkt mit der Umsetzung von Beratung und Dokumentieren beschäftigen müssen. Andernfalls wäre dies ein Wettbewerbsverstoß, gegen den vorgegangen werden kann.

Umfassende Compliance und Sicherheitskontrolle für eine konforme, angenehme Kommunikation zwischen Beratern und Kunden wird so zur Pflicht. Robuste Compliance-Funktionalität für Social-, Mobil- und Webkommunikation für regulierte Unternehmen ist entscheidend, damit eine problemlose Kundenkommunikation gewährleistet ist. Compliance-Teams brauchen Unterstützung bei der Überwachung der Beraterkommunikation, um sicherzustellen, dass es zu keinen unbeabsichtigten Problemen mit dem Gesetzt kommt. Versicherungsunternehmen müssen jetzt handeln und sich Unterstützung holen, damit es im Februar nicht zu unerwünschten Überraschungen kommt.“