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25.03.2015 von hs

Sparkasse Wetzlar dünnt Filialnetz aus

Aus 49 Standorten werden 34 – Ausbau der  digitalen Angebote.

Die Sparkasse Wetzlar schließt bis Ende nächsten Jahres 15 ihrer derzeit 49 Standorte. Zudem soll die Mitarbeiterzahl über Fluktuation auf unter 400 Vollzeitstellen sinken. Es sei eine zwingend notwendige Reaktion auf die Digitalisierung, den demografischen Wandel und die anhaltenden Niedrigzinsen, erklärte der Vorstandsvorsitzende Norbert Spory, berichtet die Wetzlaer Neue Zeitung. 

 

Erst vor vier Wochen hatte das regionale Kreditinstitut mit erwarteten 4,2 Millionen Euro ein Gewinnplus für das abgelaufene Geschäftsjahr verkündet. Doch für Spory, Vorstandskollege Stephan Hofmann und Direktor Stefan Rink geht es bei der Neustrukturierung des Privatkundengeschäfts um die Zukunftsfähigkeit der Sparkasse. Während andere Geldinstitute kontinuierlich ihre Filialnetze anpassten, habe die Sparkasse seit mehr als zehn Jahren keine Veränderungen mehr vorgenommen.