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Sicherheit in Bankgebäuden

Banken, Sparkassen und Versicherungen benötigen in ihren ­Gebäuden integrierte Sicherheitslösungen, die sich intelligent verknüpfen lassen. Einer der ­führenden Anbieter auf diesem Gebiet, die deutsche Interflex Datensysteme GmbH, bringt unter dem Stichwort Zutritt 5.0 neue Lösungen für die Zutrittskontrolle der Zukunft auf den Markt.

Interflex-Kunden nutzen schon heute das Smartphone als Türöffner, Umsetzungskompetenz und Generalisten sind besonders gefragt

Publikumsbereiche und Sicherheitszonen können zuverlässig gesichert und Zutrittslösungen mit der Zeiterfassung sowie dem Workforce Management verbunden werden. Eine Option für Mitarbeiter, die häufig in verschiedenen Niederlassungen ­ihres Unternehmens Zutritt benötigen: das Smartphone als Türöffner. Bei hohen ­Sicherheitsanforderungen gehören die Systeme für Zutrittskontrolle von ­Interflex in vielen Geldinstituten und Versiche­rungen bereits zum Standard. So steuert der Sparkassenverband Bayern, zentraler Dienstleister für die bayerischen Sparkassen, mithilfe einer ganzheitlichen Lösung von Interflex sowohl den Zutritt als auch die Zeiterfassung. Neben gestiegener Betriebssicherheit und präziseren Workforce Management-Prozessen reduziert der ­Verband auf diesem Weg gleichzeitig den Administrationsaufwand. Mitarbeiter müssen sich nicht mehr um verlorene oder defekte Unternehmensausweise kümmern – das Buchen der Arbeitszeiten sowie der Zugang zum Arbeitsplatz erfolgt schnell und sicher mittels berührungsloser 3D-Fingerabdruckerkennung.

Multifunktionsausweise – effizient und sicher

Betrachtet man die Szenarien auf der Basis heutiger integrierter Sicherheitslösungen, so zeichnet sich mit Zutritt 5.0 eine bedeutende Zeitenwende am Horizont ab. Durch die Integration der Funktionen für die Zutrittskontrolle und die Zeiterfassung auf einem einzigen Medium können die Mitarbeiter von Bankhäusern und Versicherungen künftig auf eine Vielzahl unterschiedlicher ID-Karten, PIN-Codes, Passwörter und Schlüssel verzichten. Dabei ist bei Kreditinstituten mit sensiblen Kundendaten und Wertanlagen eine hohe Sicherheitsstufe unumgänglich. 

Dies ist auch bei der österreichischen Raiffeisenbank Seefeld der Fall, die zusätzlich zum Hauptsitz in Seefeld zwei Filialen in Leutasch sowie je eine Filiale in Reith und in Scharnitz betreibt. Im Zuge der Umbaumaßnahmen der Hauptfiliale suchte die Raiffeisenbank nach ­einer neuen Lösung für diese Anforderungen. Gewünscht war eine sichere Zutrittslösung, die sich harmonisch in das optische Gesamtkonzept einfügt und die Benutzerfreundlichkeit erhöht. Oberstes Ziel war es, zukünftig ohne Schlüssel auszukommen. 

Bei insgesamt 3.000 Mitarbeitern war die Verwaltung der Schlüssel und der entsprechenden Zugangsberechtigungen mit hohem Aufwand verbunden. Zudem gestaltete sich die Arbeitszeiterfassung und Personalverwaltung als äußerst zeitaufwendig. Alle Funktionalitäten sind nun über die Mitarbeiter-Smartcard abgedeckt. Dies war einer der entscheidenden Aspekte, der für die Lösung von Interflex sprach: Jeder Mitarbeiter nutzt nur noch eine RFID-Karte, um sowohl Zugang zu Offline- als auch zu Online-Türen zu bekommen. Die Berechtigungen sind auf den Karten hinterlegt und lassen sich schnell und unkompliziert über die Interflex-Software programmieren. Auch Berechtigungen für Einzeltüren und Zwei-Personeneintritte sind möglich. Ein Klick genügt und die Zugangsberechtigungen können vergeben, neu definiert oder entzogen werden. Selbst wenn Mitarbeiter ihre Zugangskarte verlieren, lässt sich diese schnell und unkompliziert deaktivieren, ohne dass ein Sicherheitsrisiko entsteht.

Sicherheit trifft Komfort: von PC-Sperre bis Kantinenbesuch

Schon jetzt ist es möglich, alle benötigten Applikationen auf einem Multifunktionsausweis zu hinterlegen. In der Praxis zeigen sich schnell die Vorteile: Anwender nutzen die Ausweise, um ihren PC-­Arbeitsplatz zu sperren, wenn sie zum Kaffeetrinken oder in die Kantine zum Mittagessen gehen. Eine spezielle Applikation erlaubt ihnen die bargeldlose ­Bezahlung. Betreiben große Institute mehrere Gebäude und Anlagen an benachbarten Standorten, gestatten die gleichen Identifikationssysteme die Benutzung des unternehmenseigenen Fahr­service, zum Beispiel des Pendlerbusses. 

Ebenso lassen sich mit dem Multifunktionsausweis Fahrzeuge aus dem firmeneigenen Fuhrpark ausleihen und auftanken. Jedes Bank- oder Versicherungsunternehmen kann seiner Firmenphilosophie entsprechend die gewünschten Applikationen auf den Identifikationsmedien hinterlegen, um seinem Personal zusätzliche Dienstleistungen, etwa den Besuch eines hauseigenen Fitness Centers anzubieten. 

Zutrittsrechte per Smartphone

Sollten die ID-Karten verloren gehen, werden sie einfach im System gesperrt und neu ausgestellt. Lange Beantragungsprozesse, bei denen Mitarbeiter mehrere Wochen auf ihren Ausweis warten müssen, gehören damit der Vergangenheit an. Interflex geht mit seiner Lösung „Zutritt mit dem Smartphone“ sogar noch einen Schritt weiter. Private Gewohnheiten werden in die Zutrittskontrolle integriert, sodass der Mitarbeiter kein weiteres ­Medium wie einen Chip oder eine Karte mehr benötigt. Das Smartphone fungiert dabei als Zutrittsausweis, was die ­Anwendung bei gleichbleibend hohen ­Sicherheitsstandards noch nutzerfreundlicher macht.

Noch interessanter wird das Szenario mit Blick auf die automatische Vergabe von Zutrittsrechten. Damit können Unternehmen mehrere Dutzend, hundert oder auch tausend Zutrittsrechte verwalten. Trotz dieser hohen Anzahl lässt sich dabei genau steuern, wer wann welche Bereiche betreten darf. Diese Lösung gewährleistet Zutrittssicherheit zu jeder Zeit. Denn bei Jobwechsel, Umzug oder Austritt aus dem Unternehmen passen sich die Zutrittsberechtigungen automatisch dem Mitarbeiterstatus an. Besonders wichtig für Institute, die Mitarbeiter in sicherheitsrelevanten Zonen beschäftigen: Jede Änderung wird in Echtzeit wirksam. 

Alarmszenarien individuell konfigurierbar

Die Studie der Nationalen Initiative für Informations- und Internet-Sicherheit (NIFIS) geht davon aus, dass die Nachfrage nach IT- und Informationssicherheit bis 2025 weiter deutlich zunehmen wird. Bedingt durch steigende kriminelle Handlungen, wie Überwachungs- oder Spionageakte, sind Unternehmen wie Geldhäuser und Versicherungen heute mehr denn je gefordert, ihre Firmengebäude zuverlässig abzusichern.

Dabei bieten individualisierte Online-Systeme den Komfort einer zentralen Steuerung und Kontrolle. Konkret heißt das, dass Alarmsituationen gemäß der ­unternehmensspezifischen Sicherheitsanforderungen festgelegt werden – eine e­ntscheidende Voraussetzung für sicherheitsrelevante Bereiche in Banken, Sparkassen und bei großen Versicherungs­anbietern. Zutrittssysteme 5.0 erlauben bei Alarm automatisch die Einleitung von Sicherheitsmaßnahmen und senden eine Nachricht an den zuständigen Administrator. Der Vorteil dieser Lösung besteht darin, dass die nötigen Maßnahmen von einer, mehreren oder einer übergeordneten ZK-Zentrale erfolgen können: beispielsweise die Verwaltung und das Sperren von Ausweisen, das Ändern von ­Berechtigungen und das Alarm-Management. Das bedeutet in der Praxis: Türen können zum Beispiel zu bestimmten ­Tageszeiten ohne Zutrittssteuerung ge­öffnet werden. Bei Systemen mit Alarmfunktionen wird ereignisabhängig ein Alarm ausgelöst – bei unzulässigem ­Zutrittsversuch, überschrittener Türöffnungszeit oder ­Sabotage. Die jeweiligen Reaktionen lassen sich über entsprechende Konfigurationstools individuell definieren. Ein Alarm kann dann beispielsweise entweder mittels akustischem ­Signal gemeldet oder direkt an die Zentrale zur weiteren Bearbeitung, Protokollierung oder Archivierung weitergeleitet werden.

Intelligent vernetzt: Smart Building

Dank Digitalisierung und Internet of Things boomen intelligente Lösungen für die Zutrittskontrolle und die Gebäudesicherheit. Auch immer mehr Institute mit sensiblen Publikumsbereichen, Büros und Sicherheitszonen verändern sich zu intelligenten Gebäuden. Laut Statista, ­eines der weltweit führenden Statistik-Portale, ist im Marktsegment für vernetzte Sicherheitstechnik bis 2020 mit einem Umsatzwachstum von über 41 Prozent zu rechnen. Wie die aktuellen Lösungen von Interflex zeigen, erschließen sich in Zukunft durch die Digitalisierung zahlreiche Möglichkeiten, Zutrittssysteme individuell an den Bedarf sicherheitssensibler ­Institute und Unternehmen anzupassen. Als Spezialist für Zutrittskontrolle und Zeiterfassung realisiert Interflex diese Anforderungen auch durch Kooperationen mit anderen führenden Unternehmen der Branche aus der Allegion Unternehmensgruppe.