Versicherungsbetriebe > Best Practice

11.06.2018 von hs

Schweizer Allianz mit umfassendem Sicherheitskonzept

Für Erreichbarkeit rund um die Uhr setzt die Allianz Schweiz auf eine Multichannel-Strategie, in der die Online-Verfügbarkeit eine wichtige Rolle spielt und definiert gleichzeitig einen hohen Anspruch an die IT-Sicherheit, denn vom Schutz der Kundendaten hängt letztlich das gesamte Geschäftsmodell ab.

„Der Kunde kann selbst entscheiden, ob er schweizweit eine der 40 Generalagenturen besucht, in eine der über 120 Filialen geht oder online eine Dienstleistung abschließt. Der moderne, „hybride“ Kunde nutzt in der Regel sowohl das Internetangebot wie auch die persönliche Beratung“ erklärt Bruno Brundia, GroupWare - System Services Allianz Suisse.

 

Der IT-basierte Anteil des Gesamtgeschäfts legt dabei jährlich zu. Was das bedeutet, verdeutlicht bereits ein Beispiel: Täglich treffen etwa 550.000 E-Mails in den Posteingängen der Allianz Suisse ein – Tendenz steigend. Die leistungsfähigen Systeme der Allianz ermöglichen dabei eine hohe Datenverfügbarkeit. So wird auf verschiedensten Ebenen erfolgreich zusammengearbeitet. Die enge Verzahnung von Geschäftsstellen und Agenturen auf der einen Seite sowie umfassenden Online-Services andererseits setzen ein ausgefeiltes IT-Management mit sehr hoher Informationsdichte sowie Verfügbarkeit voraus.

 

Zur zügigen Bearbeitung des anfallenden Datenaufkommens setzt die Allianz Suisse auf IBM Lotus Domino, das als intelligente Collaboration-Plattformmit Datenbankanbindung und CRM-Funktionalitäten die anfallenden Geschäftsprozesse für die Allianz Suisse ideal abbildet. „Bei 4.500 Mailboxen und 3.800 Benützern war eine neue Größenordnung unter der laufenden IBM Lotus Domino Umgebung erreicht. Wir brauchten mehr als eine isolierte Security-Lösung mit Spartenfunktionalität “, erläutert Bruno Brundia. Die Anforderungen an eine neue Security-Lösung für das Social Business Tool von IBM waren entsprechend hoch, zumal es nur wenige gute Sicherheitslösungen für Lotus Domino gibt.

 

Umfassende Sicherung bei flexibler Handhabung

Angesichts der Ausgangslage war schnelles Handeln erforderlich. Bei mehreren Tausend Datenbanken mit sensiblen Kundeninformation galt es, nichts dem Zufall zu überlassen. Mit der gewünschten „Swissness“ im Gepäck fiel die Entscheidung schnell auf den europäischen IT-Security-Hersteller ESET. Der bekannte Wahlspruch „Schweizer kaufen bei Schweizern“ spielte für die Allianz Suisse beim Auswahlverfahren in puncto Ansprechpartner und Support eine wichtige Rolle. Darüber hinaus hatte Bruno Brundia selbst im privaten Bereich sehr gute Erfahrungen mit ESET gemacht. Über den ESET-Fachhändler und das erfahrene Systemhaus SoftwareOne wurden die erforderlichen mehr als 4.000 Lizenzen akquiriert.

 

„Mit Rainer Schwegler von der ESET Schweiz hatten und haben wir einen kompetenten, freundlichen Partner an unserer Seite, der uns bei allen Fragen rund um die Lösung exzellent beraten hat“, sagt Ivan Vukadin, Solution Sales Specialist - Security bei der SoftwareONE AG. Einen weiteren Bonuspunkt sammelte der IT-Security-Hersteller bei der raschen Klärung des benötigten Lizenzmodells für die IT-Infrastruktur der Allianz Suisse.

 

Genaue Risikoanalyse für optimale Absicherung

 

Neben einer zeitkritischen Deadline standen auch Sonderfunktionen ganz oben im Pflichtenheft der Versicherungsgesellschaft. So sollten beispielsweise Objekte aus der Quarantäne zurück ins Postfach der Mitarbeiter verschoben und bei künftigen Systemprüfungen ausgeschlossen werden. Solche Sonderwünsche sind für ESET Alltag und Teil der Lösungs-Philosophie: „Umfassende Sicherheit gibt es nicht von der Stange, denn die Bedürfnisse eines jeden Kunden sind unterschiedlich. Deswegen erarbeiten wir gemeinsam mit dem Kunden und dem betreuenden Fachhändler die optimale Lösung“, sagt Rainer Schwegler, Territory Manager Schweiz von ESET.

 

 

Überzeugender Testablauf

Eine erste Testinstallation der Endpoint Security-Lösung ESET Mail Security für IBM Domino verlief reibungslos. Der Testaufbau und die nötigen Anforderungen an die IT-Umgebung wurden bereits im Vorfeld innert Kürze mit den ESET-Profis aus Jena und Bratislava abgestimmt. Schon hier kam für einen Monat das volle Programm zum Einsatz.

 

Die Ergebnisse brachten schnell die Entscheidung zu Gunsten von ESET, zumal die bisherige Security-Anwendung wichtige Key-Kriterien nicht oder nur unzureichend erfüllte. Insgesamt dauerte der Entscheidungsprozess für die ESET-Lösung weniger als drei Monate. Nach der schriftlichen Zusage seitens ESET, die gewünschte Funktionserweiterung binnen Jahresfrist einzupflegen, fiel der Startschuss für das gemeinsame Pilotprojekt.

 

Rollout im Zeitplan abgeschlossen

 

In enger Zusammenarbeit mit dem Techniker-Team der Allianz wurde daraufhin die Lösung über den Download problemlos ausgerollt. Weitere Schritte waren nicht erforderlich. Seit Dezember 2016 laufen nun die mehr als 4.000 Lizenzen der ESET Mail Security für IBM Domino auf Hochtouren. „Nach der ersten Systemprüfung hatten wir etwa 850 infizierte Objekte identifiziert,“ erinnert sich Christian Klein, Strategischer Einkäufer bei der Allianz Suisse.

 

Als die Allianz Suisse die Lösung zum ersten Mal in Betrieb nahm, waren alle Datenbanken innerhalb von sieben Stunden auf Herz und Nieren geprüft. Der Kunde war begeistert: „Das war sehr schnell!“ Seitdem steht die umfassende Security-Lösung der Versicherungsgesellschaft rund um die Uhr als verlässlicher Partner zur Seite.